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Region: Tschad

ILO-Konvention 169 tritt für Deutschland in Kraft (23.6.)

In Deutschland tritt am 23. Juni 2022 die Ratifizierung der ILO-Konvention 169 in Kraft. Mit dem Beitritt sendet Deutschland ein wichtiges Signal. Doch dem Beitritt mit großem Symbolgehalt müssen nun auch konkrete Taten folgen. Der Koordinationskreis ILO 169 appelliert an die Deutsche Bundesregierung, noch in dieser Legislaturperiode eine ressortübergreifende Strategie zum Schutz der Rechte indigener Völker zu erarbeiten und konsequent umzusetzen.

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Vergessener Krieg in der Zentralafrikanischen Republik
Im Jahr 2017 mussten 180.000 Menschen in der Zentralafrikanischen Republik vor Gewalt fliehen. Damit sind nun rund 1,1 der fünf Millionen Einwohner des Landes inzwischen auf der Flucht. Foto: United Nations Photo via Flickr

Vergessener Krieg in der Zentralafrikanischen Republik

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer weiteren Eskalation der Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik, nachdem dort allein in den vergangenen drei Wochen 75.000 Menschen vor Kämpfen zwischen verfeindeten Milizen die Flucht ergreifen mussten.

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Merkel beim G5-Sahel-Gipfel gegen Terrorismus in der Sahara (13.12.)
Vor allem Tuareg und Peulh leiden unter der zunehmenden Gewalt im Zentrum und Norden Malis. Foto: Leslie Lewis via Flickr

Merkel beim G5-Sahel-Gipfel gegen Terrorismus in der Sahara (13.12.)

Beim Kampf gegen Terrorismus in der Sahara dürfen Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit nicht vernachlässigt werden, mahnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des G5-Sahel-Gipfels am heutigen Mittwoch in La Celle-Saint-Cloud bei Paris.

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EU-Afrika-Gipfel: Keine Kooperation mit Diktatoren!
Zu dem Gipfeltreffen wird auch der vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Völkermordverbrechen per Haftbefehl gesuchte sudanesische Staatspräsident Omar Hassan al Bashir erwartet. Foto: Marco Castro via UN Photo

EU-Afrika-Gipfel: Keine Kooperation mit Diktatoren!

Zu Beginn des EU-Afrika-Gipfels hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement Europas für Menschenrechte in Afrika gefordert.

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Tschad: Deutsche Afrikapolitik darf eigene Grundsätze nicht verraten
„Déby lässt willkürlich Regimegegner verhaften und muss sich vorwerfen lassen, nach Belieben Konflikte auf dem Kontinent anzuheizen, um sich danach als „Feuerlöscher“ anzubieten.“ Foto: Amanda Voisard/UN Photo, Idriss Déby Staatspräsident des Tschad

Tschad: Deutsche Afrikapolitik darf eigene Grundsätze nicht verraten

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der deutschen Bundesregierung vor, bei ihrer Afrikapolitik ihre eigenen Grundsätze zu verraten. „In den Afrika-politischen Leitlinien der Bundesregierung heißt es, gute Regierungsführung und Demokratisierung sollten gefördert werden. Doch es wird mit Autokraten und Diktatoren paktiert“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.

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185 Tote bei Anschlägen Boko Harams innerhalb von sechs Tagen
Vertreter afrikanischer Staaten während des 17. Gipfeltreffens der Afrikanischen Union in Malabo, Äquatorialguinea © Embassy of Equatorial Guinea via Flickr

185 Tote bei Anschlägen Boko Harams innerhalb von sechs Tagen

Nach den jüngsten Terroranschlägen von Boko Haram hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Afrikanischen Union (AU) Versagen beim Schutz der Zivilbevölkerung und beim Antiterror-Kampf vorgeworfen.

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Mehr Entwicklung und weniger Korruption sind Schlüssel für langfristigen Erfolg gegen Boko Haram
© Flickr/Carsten ten Brink

Mehr Entwicklung und weniger Korruption sind Schlüssel für langfristigen Erfolg gegen Boko Haram

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr Entwicklungsanstrengungen der Staaten West- und Zentralafrikas in den verarmten Regionen im Norden Nigerias und Kameruns gefordert, um langfristig den Einfluss der radikal islamistischen Boko-Haram-Sekte einzudämmen. Auch muss die notorische Korruption engagierter bekämpft werden, damit die für diese lange vernachlässigten Gebiete bestimmten Hilfen auch tatsächlich der dort lebenden Zivilbevölkerung zu gute kommen.

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Demokratie und Menschenrechte drohen zu Verlierern im Kampf gegen extremistische Islamisten zu werden
© European Commission DG ECHO/Flickr.</a>

Demokratie und Menschenrechte drohen zu Verlierern im Kampf gegen extremistische Islamisten zu werden

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat das Bündnis gegen Boko Haram in Westafrika als „Koalition der Ewiggestrigen“ bezeichnet, in dem Diktatoren das Sagen haben. Für die Demokratisierung Westafrikas und die Menschenrechte droht diese Koalition zu einem Desaster zu werden.

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Menschenrechtler warnen vor Mammut-Aufgabe – Exodus von Muslimen erschwert Versöhnung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Appell von Außenminister Frank-Walter Steinmeier an die EU-Staaten begrüßt, Frankreichs Friedensmission in der Zentralafrikanischen Republik zu unterstützen. „Die internationalen Friedenstruppen stehen bei ihrem Einsatz aber vor einer Mammut-Aufgabe“, warnte die Menschenrechtsorganisation.

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