Die Aussage des neuen SPD-Generalsekretärs Matthias Miersch über eine Würdigung der Lebensleistung von Altkanzler Gerhard Schröder kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) als „rückwärtsgewandt und unerträglich“.
Einladung zur Demonstration am Geburtstag des russischen Diktators (7.10.)
Zum 70. Geburtstag des russischen Machthabers Wladimir Putin veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Aktion vor der russischen Botschaft in Berlin. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Der Tiergartenmord ist längst kein Einzelfall:
• Kadyrow lässt immer wieder Menschen angreifen, die sein Regime kritisieren
• Mordermittlungen auch in Lille, Frankreich
• Tschetschenische Netzwerke in der deutschen Kampfsportszene und bei Sicherheitsfirmen
Indigene Völker Russlands:
• Stellvertretender FSB-Chef diskreditiert Indigene und Polarforschende
• General Kulishov betrachtet sie als „ausländische Agenten“
• Ihm werden zahllose Verbrechen an der Zivilbevölkerung Tschetscheniens vorgeworfen
Am 23. Februar 1944 deportierten Stalins Truppen rund 500.000 Menschen vom tschetschenischen und anderen Völkern aus dem Kaukasus. Bild: tjabeljan via Flickr (CC BY 2.0).
Deportation des tschetschenischen Volkes unter Stalin (23.2.)
Am 23. Februar 1944 deportierten Stalins Truppen bis zu 500.000 Menschen vom tschetschenischen Volk aus dem Kaukasus. Mindestens ein Drittel von ihnen kam aufgrund von Hunger, Kälte, Krankheiten und Misshandlungen um.
Auch die Bürgerkriege im Sudan sind vergessene Konflikte. Hunderttausende Menschen müssen unsägliches Leid ertragen. Foto: Albert Gonzalez Farran/UNAMID
Editorial: Im Schatten großer Kriege
Fernab großer Kriege gibt es zahllose Konflikte, die in der Berichterstattung unterzugehen drohen.
In Tschetschenien hat Regierungschef Ramzan Kadyrow die Unterdrückung von Frauen zur offiziellen Politik gemacht. Foto: Government.ru via Wikimedia Commons, Ramzan Kadyrow
Gewaltopfer: Frauen aus dem Nordkaukasus brauchen besonderen Schutz
Frauen aus dem Nordkaukasus, die vor schwerer häuslicher, jedoch staatlich sanktionierter Gewalt nach Deutschland fliehen konnten, brauchen besonderen Schutz. Werden sie in ihr Herkunftsland abgeschoben, sind sie in großer Gefahr, erneut Opfer von Verbrechen zu werden.
In der Russischen Föderation kommen pro Jahr insgesamt mindestens 10.000 Frauen in Folge häuslicher Gewalt ums Leben. Doch nur eine von zehn von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen, so die Schätzung von Anwältinnen, zeigt das Verbrechen an oder sucht Hilfe. Foto: esebene via Fotolia.com
Memorandum: Frauen aus dem Nordkaukasus brauchen als Gewaltopfer auch in Deutschland besonderen Schutz
In Tschetschenien ist die Diskriminierung und massive Unterdrückung von Frauen Teil der offiziellen Politik.
„Wir halten das Vermächtnis der großen Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin, die am 7. Oktober 2016 in Moskau erschossen wurde, in Ehren und beobachten die Lage in Tschetschenien ganz genau“, betonte die GfbV-Expertin Sarah Reinke am Donnerstag in Berlin. Foto: John Martens/Wikimedia Commons, Mahnwache für Anna Politkovskaya in Moskau (2006)
Zehnter Jahrestag des Mordes an Anna Politkowskaja
Anlässlich des zehnten Jahrestages der Ermordung von Anna Politkowskaja in Moskau erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass schwere Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien bis heute andauern.