Nach dem US-Militärangriff auf Venezuela und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor der Aushöhlung des Völkerrechts und kritisiert die fehlende klare Verurteilung durch die Bundesregierung und die EU.
Nobelpreisvergabe im Schatten militärischer Drohungen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich alarmiert über die Vergabe des Friedensnobelpreises an die venezolanische Oppositionspolitikerin María Corina Machado am 10. Dezember trotz der massiven militärischen Eskalation der USA vor der Küste Venezuelas.
Kritik am UN-Menschenrechtsrat:
• Diktaturen schützen sich gegenseitig vor Resolutionen
• UNHRC nur bei Resolutionen gegen Israel fleißig
• Seit Jahren keine einzige Resolution gegen die Türkei, nur vereinzelt gegen Nordkorea oder Belarus
Vor zehn Jahren wurde die UN Declaration on the Rights of Indigenous Peoples (UNDRIP) von der UN-Vollversammlung verabschiedet. Aber viele der darin beschrieben Rechte stehen für indigene Gemeinschaften bis heute nur auf dem Papier. Foto: Eliane Fernandes Ferreira
Memorandum: 10 Jahre UN-Deklaration zu den Rechten indigener Völker (UNDRIP)
Zehn Jahre nach der Verabschiedung der Deklaration zieht die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker eine kritische Bilanz
Die ILO-Konvention Nr. 169 ist die bislang einzige internationale Norm, die indigenen Völkern rechtsverbindlich Schutz und Anspruche gewahrt; also eine Art internationales Grundgesetz.