Tran Dai Quang ist seit 2016 Präsident Vietnams. Zuvor war er Minister für öffentliche Sicherheit. Bild: Lanphuongnguyen via Wikimedia Commons CC-BY-SA-4.0
Mehr Platz für Menschenrechte in deutsch-vietnamesischen Beziehungen
Ein Jahr nach der Verschleppung des vietnamesischen Ex-Funktionärs Trinh Xuan Thanh aus Berlin hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) neue Menschenrechtsstandards im deutsch-vietnamesischen Verhältnis gefordert.
Regierungskritiker und Anhänger der Demokratiebewegung werden in Vietnam fast im Wochentakt verhaftet und oft zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Foto: pixabay.com
Vietnam: Entführung von Parteifunktionär in Berlin entlarvt Regime
Nach der Entführung eines ehemaligen vietnamesischen Parteifunktionärs in Berlin hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Umdenken in den deutsch-vietnamesischen Beziehungen gefordert.
Die Europäische Union möchte immer mehr Freihandelsabkommen abschließen, um den Wirtschaftsaustausch zu verstärken. Zwei dieser Abkommen werden in der Öffentlichkeit stark diskutiert: CETA und TTIP. Weniger Beachtung findet dabei das Freihandelsabkommen mit Vietnam. Foto: Khánh Hmoong via Flickr
Im Schatten von TTIP und CETA: Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Vietnam
Die Europäische Union möchte immer mehr Freihandelsabkommen abschließen, um den Wirtschaftsaustausch zu verstärken. Zwei dieser Abkommen werden in der Öffentlichkeit stark diskutiert: CETA und TTIP. Weniger Beachtung findet dabei das Freihandelsabkommen mit Vietnam.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens der Europäischen Union (EU) mit Vietnam, weil das Vertragswerk Menschenrechte nicht ausreichend berücksichtigt und schützt.
Vietnamesischer Staatspräsident zu Besuch in Berlin
Die anhaltende Verletzung der Glaubensfreiheit in Vietnam muss ein Thema bei den Gesprächen der deutschen Bundesregierung mit Staatspräsident Truong Tan Sang sein, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Vietnams Gläubige fordern Religionsfreiheit – Anhaltende Übergriffe auf religiöse Minderheiten
Auch 40 Jahre nach dem Ende des Krieges kommt Vietnam nicht zur Ruhe. Der Ruf nach mehr Bürgerrechten in dem südostasiatischen Staat wird immer lauter. Nachdrücklich fordern Gläubige mehr Religionsfreiheit und beklagen anhaltende Übergriffe der Behörden auf Buddhisten, Christen und andere Glaubensgemeinschaften, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen.
Abschiebung von 36 verfolgten Christen nach Vietnam – Kambodscha verletzt UN-Flüchtlingskonvention
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Kambodschas Abschiebung von 36 Christen eines verfolgten indigenen Volkes nach Vietnam verurteilt. Die zwangsweise Abschiebung der Ureinwohner ist eine grobe Verletzung der Flüchtlingskonvention der Vereinten Nationen, da den Flüchtlingen in Vietnam akute Gefahr für Leib und Leben droht.
Interview über die Lage der Menschenrechte in Laos
Laos ist ein kleines, unscheinbares Land in Südostasien, das zahlreiche Konflikte durchleben musste. Seit dem Vietnamkrieg regiert hier die Laotische Revolutionäre Volkspartei. Obwohl sich der Einparteienstaat seit den 90er Jahren politisch öffnet, finden in Laos, weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit, Menschenrechtsverletzungen statt. Über die menschenrechtliche Situation in der Demokratischen Volksrepublik Laos spricht Nadja Sonntag mit Herrn Ulrich Delius. Er ist Asienreferent bei der Gesellschaft für bedrohte Völker.
Ulrich Delius, GfbV-Asienreferent, im Gespräch mit Radio Corax über die menschenrechtliche Lage in Laos.