Proteste in West Papua. Bild: Dominic Hartnett via Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
Tote und Verletzte bei Unruhen in Westpapua
Proteste gegen Rassismus in Westpapua:
• Mindestens 20 Tote und mehr als 80 Verletzte am Montag
• Die Proteste flammen seit Mitte August immer wieder auf
• GfbV fordert freien Zugang zur Krisenregion für Hilfsorganisationen und Journalisten
Nach Massenverhaftungen von Papua-Ureinwohnern in Indonesien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Freilassung der Festgenommenen und ein Ende der Kriminalisierung von Protesten gefordert. Foto: pablo_marx via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Massenverhaftungen von Papua in Indonesien
Nach Massenverhaftungen von Papua-Ureinwohnern in Indonesien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Freilassung der Festgenommenen und ein Ende der Kriminalisierung von Protesten gefordert. Seit letztem Freitag wurden nach Informationen der Menschenrechtsorganisation mindestens 540 Papua bei Demonstrationen gegen Indonesiens Papua-Politik in ganz Indonesien inhaftiert.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und ihr Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) haben sich in den vergangenen Tagen für eine Ausnahmegenehmigung des Bundessicherheitsrates ausgesprochen. Foto: SPD Saar via Flickr
Streit um Patrouillenboote für Saudi-Arabien – Appell an Bundessicherheitsrat
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag an den Bundessicherheitsrat appelliert, keine Sondergenehmigung für den umstrittenen Export von Patrouillenbooten aus Mecklenburg-Vorpommern nach Saudi-Arabien zu erteilen.
Als Widodo im Oktober 2014 Staatspräsident wurde, hofften viele, dass sich die Menschenrechtslage in Westpapua bessern würde. Doch sie wurden enttäuscht. Denn unter dem wegen seines Engagements für Bürgerrechte geschätzten Präsidenten Widodo haben die Menschenrechtsverletzungen an Papua-Ureinwohnern massiv zugenommen. Foto: Axel Drainville via Flickr
Indonesien: Zahl der willkürlichen Verhaftungen von Papua dramatisch gestiegen
Nach erneuten Massenverhaftungen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Indonesien vorgeworfen, Menschenrechte von Papua-Ureinwohnern systematisch zu verletzen.
Willkürlichen Übergriffe schüren ein Klima der Rechtlosigkeit und schüchtern friedliche Demonstranten gezielt ein, um weitere Proteste gegen die indonesische Politik zu unterbinden. Foto: Dominic Hartnett via Flickr
Westpapua: Proteste indigener Papua werden blutig niedergeschlagen
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gegen Indonesiens Sicherheitskräfte erhoben.
Als Widodo im Oktober 2014 Staatspräsident wurde, hofften viele, dass sich die Menschenrechtslage in Westpapua bessern würde. Doch sie wurden enttäuscht. Denn unter dem wegen seines Engagements für Bürgerrechte geschätzten Präsidenten Widodo haben die Menschenrechtsverletzungen an Papua-Ureinwohnern massiv zugenommen. Foto: Axel Drainville via Flickr
Massenverhaftungen in Westpapua dauern an
Angesichts der anhaltenden Verhaftungswelle in Westpapua hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die indonesische Regierung aufgefordert, auch in dieser Unruheregion Demonstrations- und Pressefreiheit zu gewährleisten.
Willkürlichen Übergriffe schüren ein Klima der Rechtlosigkeit und schüchtern friedliche Demonstranten gezielt ein, um weitere Proteste gegen die indonesische Politik zu unterbinden. Foto: Dominic Hartnett via Flickr
Indonesien / Westpapua: Willkürliche Massenverhaftungen schaffen Klima der Rechlosigkeit
Die indonesische Regierung verletzt mit fortgesetzten Massenverhaftungen in Westpapua die Meinungsfreiheit und schafft ein Klima der Rechtlosigkeit. Diesen schweren Vorwurf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen am Mittwoch erhoben. Seit Ende April 2016 wurden mehr als 2.700 Papua bei friedlichen Protesten verhaftet.
Europa soll sich mehr gegen legale und illegale Rodungen der Wälder Indonesiens einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Europäische Union aufgefordert, nicht nur die illegale Rodung der Regenwälder in Indonesien zu bekämpfen, sondern auch gegen den legalen Kahlschlag vorzugehen. In Indonesien ist die Existenz von mehreren zehntausend in den Wäldern lebenden Ureinwohnern durch amtlich genehmigte Rodungen mindestens genauso sehr bedroht wie durch die Umtriebe der Holzmafia.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Freilassung von sechs Papua-Ureinwohnern gefordert, die am Mittwoch bei Protesten gegen Feiern zum 50. Jahrestag der Aneignung Westpapuas durch Indonesien verhaftet wurden.