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Rubrik: Bericht

WM-Fieber und Afrika-Engagement

Das sonnige Pfingstwetter lockte tausende Besucher zum Africa-Festival auf die Mainwiesen in Würzburg. Vom 21. bis 24. Mai 2010 fand dort das größte Festival in Europa für afrikanische Musik und Kultur statt. Mit einem Informationsstand in der Bambushalle war auch die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vertreten und konnte viele Interessierte für ihren Verein und ihre Menschenrechtsarbeit begeistern.
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Die GfbV auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München

Am Mittwoch, den 12. Mai 2010, ging es früh morgens um sieben Uhr in Göttingen los. Mit zwei Autos und einer Menge Material machten sich einige Mitarbeiter und Praktikanten der GfbV auf den Weg nach München. Am Messegelände angekommen wurde mit dem Aufbau des Standes begonnen. Dieser befand sich in unmittelbarer Nähe von anderen Menschenrechtsorganisationen, wie Amnesty International oder Fian. Unser Motto für den Kirchentag lautete „Frieden im Sudan. JETZT!“ .

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Internationale Presse Zeitraum April 2010

JEM wirft sudanesischer Armee vor, den Waffenstillstand zu brechen
Misna, 30.4.2010
Die Darfur-Freiheitsbewegung „Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit“ (JEM) hat der sudanesischen Armee vorgeworfen, mit einem Angriff auf ihre Stellungen in der Nähe von Jebel Moon den im Februar 2010 unterzeichneten Waffenstillstand zwischen der JEM und der sudanesischen Regierung verletzt zu haben. Die Beziehungen zwischen der JEM und Khartum haben sich seit der Ankündigung der Wahlen im Sudan spürbar verschlechtert. Vergeblich hatte die JEM dafür plädiert, die Wahlen zu verschieben, um mehr Vertriebenen aus Darfur die Teilnahme zu ermöglichen. Nach dem Urnengang hat die JEM bereits erklärt, sie werde das Ergebnis der Wahlen nicht anerkennen.
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Internationale Presse Zeitraum Mai 2010

Sudan beantragt Haftbefehl gegen JEM-Führer
Reuters, 10.5.2010
Der sudanesische Justizminister hat Interpol aufgefordert, Khalil Ibrahim zu verhaften. Der Führer der Freiheitsbewegung JEM, mit der die sudanesische Regierung im Februar 2010 ein Waffenstillstandsabkommen schließ, soll wegen eines Angriffs seiner Organisation auf die Hauptstadt Khartum im Mai 2008 gesucht werden. Der Vorstoß mutet kurios an, da Sudans Staatspräsident Bashir sowie der Minister für humanitäre Fragen, Ahmed Haroun, vom Internationalen Strafgerichtshof per Haftbefehl gesucht werden und die sudanesischen Behörden in beiden Fällen nicht bereit sind, mit den internationalen Strafverfolgungsbehörden zusammen zu arbeiten. Die sudanesische Initiative wird als schwerer Rückschlag für alle Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in Darfur angesehen, da glaubwürdige Friedensgespräche nun in weite Ferne rücken.
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3 Millionen Vertriebene warten auf Rückkehr

Sieben Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Darfur warten drei Millionen Vertriebene noch immer auf ihre Rückkehr in ihre Heimat. Zwar hat die Zahl der Kämpfe und der Überfälle sowie der Luftangriffe auf Dörfer im Westen des Sudan abgenommen, doch Darfur ist noch weit von einem Frieden entfernt. Die Lage in den Flüchtlingslagern, in denen im Westen des Sudan rund 2,7 Millionen Menschen leben, ist schwierig. Hoffnungslosigkeit breitet sich unter den Vertriebenen aus, die fürchten von der internationalen Gemeinschaft vergessen werden.

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Erfolg! Marokko lässt inhaftierte Menschenrechtler frei

Die sechs in Marokko inhaftierten sahaurischen Menschenrechtler aus der Westsahara haben ihren Hungerstreik nach 41 Tagen beendet. Denn nach vielen Gesprächen während der beiden letzten Wochen ihres Streiks hat die marokkanische Regierung ihnen nun zugesichert, sie auf Kaution freizulassen..

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Die Lage im Norden Afghanistans und die Auswirkungen der deutschen Afghanistanpolitik

Ende 2007 wurde im afghanischen Norden, dem Zuständigkeitsbereich der deutschen Bundeswehr, ein damals 23-jähriger Journalist zum Tode verurteilt. Sein Vergehen: Gotteslästerung. Für Marc Thörner und Tillmann Schmalzried ist die Verurteilung ein Ergebnis der negativen Auswirkungen der deutschen Afghanistan-Politik und der Zusammenarbeit mit den afghanischen Warlords, die nach wie vor das Machtmonopol besitzen.

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Die indigenen Völker am Xingu sprechen sich in einem offenen Brief gegen den Staudamm aus

In dem Schreiben äußern 62 Vertreter von 16 indigenen Siedlungen ihre Ängste. Der Einschnitt in ihren Lebensraum bedeutet ebenso das Eingreifen in ihre Kultur. Die Indigenen bitten um Unterstützung im Kampf gegen den Megastaudamm.
Bitte schließen sie sich der weltweiten Protestbewegung an und unterstützen Sie unsere Unterschriftenaktion
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Offener Brief der Indigenen gegen den Bau des Staudamms
Ein YouTube-Video zum Thema Belo Monte Staudamm finden Sie hier
Fortsetzung des YouTube-Videos:
Teil 2
Teil 3

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