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Rubrik: Bericht

Tibeter fordern Menschenrechte


Tibet ist im Vorfeld der Olympischen Spiele Schauplatz massiver Menschenrechtsverletzungen:

Nach der blutigen Niederschlagung der Unruhen, die anlässlich des 49. Jahrestages des Volksaufstandes gegen die chinesische Herrschaft über Tibet am 10. März ausgebrochen waren, wurden Tausende Tibeter festgenommen. Offizielle Medien sprechen von 2.300 Inhaftierten, Menschenrechtsorganisationen und die Tibetische Exilregierung von über 200 Todesopfern und 5.700 Festgenommenen.

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Terrorismus-Gefahr wird überschätzt – Auch friedliche Uiguren werden pauschal als Terroristen kriminalisiert

Seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 bemüht sich die chinesische Führung, uigurische Menschenrechtler und Regierungskritiker pauschal als „Terroristen“ und „Separatisten“ darzustellen. Die Verfolgung dieser Kritiker wird als der Beitrag der Volksrepublik zum weltweiten Kampf gegen den Terrorismus präsentiert. Die Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte und viele Regierungen in aller Welt haben diese Darstellung zwar zurückgewiesen. Doch im Vorfeld der Olympischen Spiele verbreitet Peking erneut fragwürdige Berichte über vereitelte „Terroranschläge“.

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Neue Verhaftungswelle in Xinjiang

Mindestens 760 Uiguren wurden seit dem 23. März 2008 aus politischen Gründen in der Autonomen Region Xinjiang (Ostturkestan) sowie in anderen Provinzen Chinas verhaftet (Stand 21. April 2008). Die weltweit kaum beachteten Festnahmen stehen nicht in direktem Zusammenhang mit den Unruhen im benachbarten Tibet, sind aber Ausdruck der Politik der „eisernen Faust“, mit der Chinas Sicherheitsbehörden in Ostturkestan regieren.

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März 2008

Hier finden Sie Auszüge aus einer Auswahl von Presseberichten über die Aktivitäten und Stellungnahmen der Gesellschaft für bedrohte Völker.31.03.2008In einer Lesermeldung zu dem Beitrag der Frankfu…

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Februar 2008

Hier finden Sie Auszüge aus einer Auswahl von Presseberichten über die Aktivitäten und Stellungnahmen der Gesellschaft für bedrohte Völker.29.02.2008Die Hessische Allgemeine (HNA) kündigt in zwei i…

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Tausende friedliche Falun Gong-Anhänger zu Tode gefoltert

Anhänger der Meditationsbewegung Falun Gong sind in China einer Verfolgung von unglaublicher Brutalität ausgesetzt, die rational nur schwer erklärt werden kann, denn die Bewegung versteht sich als friedlich und völlig unpolitisch.

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Christen droht „Umerziehung durch Arbeit“

Ausländische christliche Organisationen wie die renommierte „China Aid Association“ registrierten schon im vergangenen Jahr eine erhebliche Zunahme der Christenverfolgung in China, die sie mit den herannahenden Olympischen Spielen in Verbindung bringen. Im ganzen Land gab es und gibt es zahllose Razzien, um protestantische Hauskirchen oder katholische Untergrundkirchen auszuheben.

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55 ethnische Minderheiten sind offiziell anerkannt

Wer an Chinas Nationalitäten denkt, dem kommen oft nur Tibeter und Uiguren in den Sinn. Doch die Volksrepublik ist ein Vielvölkerstaat, in dem diese beiden Völker nur zwei von 55 offiziell anerkannten ethnischen Minderheiten sind. Und manche dieser Ethnien sind sogar größer als Tibeter und Uiguren. Doch wer kennt die 16 Millionen Zuang, die nach den Han-Chinesen das zweitgrößte Volk sind? Sie leben im Südosten des

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Mongolen verlieren Kultur und Identität

Innerhalb weniger Jahrzehnte sind die in der Inneren Mongolei leben Mongolen nicht nur zur Minderheit in ihrer eigenen Region geworden, sondern haben auch weitgehend ihre Identität verloren.

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