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Rubrik: Bericht

Unabhängigkeitsfeier in Osttimor

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) beglückwünscht das Volk von Timor Lorosa’e zu seiner Unabhängigkeit nach 24 Jahren indonesischer Okkupation und Völkermord. Die Unabhängigkeit Osttimors ist nicht nur ein Sieg für Demokratie und Menschenrechte, sondern auch ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung für unterdrückte und kolonisierte Völker und Nationalitäten in aller Welt: von den Sahrauis in der Westsahara bis zu den Tibetern in der Volksrepublik China, von den Tschetschenen in der Russischen Föderation bis zu den Karen und andren unterdrückten Nationalitäten in Burma.

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Vergangenheitsbewältigung in Indonesien

Die Demokratisierung der indonesischen Gesellschaft und der Sturz Diktator Suhartos waren wichtige Faktoren in Osttimors Ringen um ein Ende der völkerrechtswidrigen indonesischen Besetzung. Vor allem Indonesiens demokratische Nichtregierungsorganisationen haben einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass Osttimor schließlich ein unabhängiger Staat wurde.

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Vetternwirtschaft des Suharto-Clans

Das Monatsgehalt des früheren indonesischen Staatspräsidenten belief sich bei seinem Ausscheiden aus dem Amt offiziell nur auf 1.764 US-Dollars. Indonesiens Staatspräsident Wahid schätzt das Vermög…

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Ling lebt im Regenwald

Ling ist acht Jahre alt. Er ist ein Penan und lebt sehr weit von uns entfernt irgendwo im Regenwald auf der Insel Borneo. Wenn Du ihm einen Brief schreibst, wird er sehr lange unterwegs sein. Denn dort, wo Ling lebt, gibt es nur wenige Straßen und die Häuser haben auch keine Briefkästen, in die Briefträger die Post werfen könnten. Auch wohnt Ling mit seiner Familie nicht immer am gleichen Ort. Nach einigen Monaten, wenn die Nahrungsvorräte zu Ende gehen, ziehen sie an einen anderen Ort im tiefen Regenwald. Bevor sie ihren Lagerplatz verlassen, legen sie einige Blätter und Triebe von Bäumen in die Richtung, in die sie weiterziehen. So wissen seine Freunde auch ohne Straßenschilder immer, wo Ling gerade lebt.

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Ehemalige NVA-Schiffe werden in Indonesien vertragswidrig zur Aufstandsbekämpfung eingesetzt

Umstritten war der Verkauf der 39 ehemaligen Landungsschiffe und Jagdkorvetten der Nationalen Volksarmee (NVA) von Beginn an in Deutschland und Indonesien. In Deutschland protestierten Menschenrechtler und Rüstungsexportgegner 1993 gegen die bevorstehende Lieferung der Kriegsschiffe in ein Krisengebiet.

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Indigene Völker im Norden Russlands und Sibiriens

Die Auflösung der Sowjetunion und die Öffnung Russlands zum Ausland hat uns in den letzten Jahren ein klareres Bild davon ermöglicht, was in den ausgedehnten russischen und sibirischen Nordgebieten vor sich gegangen ist und vor sich geht.

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Zentralasien zwischen Machtpolitik und Ölinteressen

„Tankstelle der Welt“, „Armageddon“ oder „letzter geopolitischer Spielplatz“; dies sind nur einige der Begriffe, welche die Zukunft Zentralasiens beschreiben. Es geht um die Ölreserven zwischen dem Kaspischen Becken im Westen und Ostturkestan/Xinjiang im Osten.

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Ölförderung auf dem Land von Minderheiten

Erdöl ist das Lebenselixier unserer westlichen Zivilisation. Doch die Ölreserven befinden sich überwiegend in anderen Teilen der Welt und dabei häufig auf dem Land von Minderheiten und indigenen Völkern. Die Global Players der Ölunternehmen, Konzerne wie Shell, BP Amoco, Texaco etc., stehen in einem Wettstreit um die Ausbeutung dieser Ressourcen. Die Ölförderung geht häufig auf Kosten von Mensch und Natur in den betroffenen Gebieten und führt sogar dazu, dass Unternehmen in Kollaboration mit Staaten für schwerste Menschenrechtsverletzungen mitverantwortlich werden.

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Ein Verhaltenskodex für die Erdölindustrie

Wenn ein transnationaler Konzern in einem bestimmten Gebiet Erdöl oder Erdgas explorieren oder fördern will, dann holt er sich von der jeweiligen Regierung die Bewilligung dafür. Es gibt kein Beispiel dafür, dass die lokale Bevölkerung nach ihrer grundsätzlichen Zustimmung – oder Ablehnung! – gefragt worden wäre. Vielmehr werden in fast jedem Fall traditionelle Rechte dieser Menschen auf ihre Lebensgrundlagen übergangen, ausgehebelt oder gar schwerwiegend verletzt. Doch lassen sich die negativen sozialen und ökologischen Folgen der Ölförderung nicht wenigstens minimieren? Wie sollen, wie können die Konzerne dafür in einen Dialog und in Verhandlungen mit den Betroffenen treten?

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