Die Sängerin Sade nahm im Herbst 2005 nach Jahren wieder ein neues Lied auf – für die Benefiz-CD „Voices for Darfur“, deren Einnahmen dem Kampf gegen das Flüchtlingselend in Darfur gewidmet sind. In einem Interview mit dem UNHCR schilderte sie, wie sie ein grauenhafter Bericht über die Ermordung einer Mutter vor den Augen ihrer Kinder in Darfur dazu bewegte, das folgende Lied zu schreiben:
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„Endlich ist die Welt dabei aufzuwachen und die Tragödie von Darfur zur Kenntnis zu nehmen…
Wir können nur beten, dass alle zu einer Lösung kommen und die Gewaltausbrüche beenden, die dieses Gebiet nun schon über zwei Jahre lang bedrohen…
Es ist aber auch wichtig zu zeigen, dass der Sudan eine Landkarte vielfältiger Farben, Sprachen und Gebräuche ist, dass er nicht nur ein Platz von Konflikten, sondern auch ein Ort der Hoffnung ist, der über ein reiches kulturelles Erbe von hohem Niveau verfügt, sowie andere Schwesterländer in Afrika.“
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Ich habe in Darfur viele Kinder getroffen. Sie trugen löchrige Lumpen und hatten keinerlei Zugang zu Schulen oder medizinischer Versorgung…
Auf die Frage, was ihnen am meisten fehlte, antworten sie, Sicherheit. Es steht allerdings fest, dass es hier keinen Ort gibt, der wirklich sicher ist.“
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„Es gibt keine einfachen Antworten, aber wenn wir uns abwenden und nichts tun, wenn wir darauf hoffen, dass das alles von selbst verschwindet, dann werden sie wirklich verschwinden: eine ganze Generation von Menschen! Und nur die Geschichte kann uns richten.“
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Hier finden Sie kurze Zitate von Politikern und Vertretern gesellschaftlicher Gruppen
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„Wenn wir nicht reagieren, werden zwei Millionen Menschen weiter zusammengedrängt in Flüchtlingslagern leben müssen. Sie werden weiter an Hunger und Seuchen leiden und bleiben Vergewaltigungen und Morden schutzlos ausgeliefert
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Die Sängerin Sade nahm im Herbst 2005 nach Jahren wieder ein neues Lied auf – für die Benefiz-CD „Voices for Darfur“, deren Einnahmen dem Kampf gegen das Flüchtlingselend in Darfur gewidmet sind. In einem Interview mit dem UNHCR schilderte sie, wie sie ein grauenhafter Bericht über die Ermordung einer Mutter vor den Augen ihrer Kinder in Darfur dazu bewegte, das folgende Lied zu schreiben:
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„Endlich ist die Welt dabei aufzuwachen und die Tragödie von Darfur zur Kenntnis zu nehmen…
Wir können nur beten, dass alle zu einer Lösung kommen und die Gewaltausbrüche beenden, die dieses Gebiet nun schon über zwei Jahre lang bedrohen…
Es ist aber auch wichtig zu zeigen, dass der Sudan eine Landkarte vielfältiger Farben, Sprachen und Gebräuche ist, dass er nicht nur ein Platz von Konflikten, sondern auch ein Ort der Hoffnung ist, der über ein reiches kulturelles Erbe von hohem Niveau verfügt, sowie andere Schwesterländer in Afrika.“
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Ich habe in Darfur viele Kinder getroffen. Sie trugen löchrige Lumpen und hatten keinerlei Zugang zu Schulen oder medizinischer Versorgung…
Auf die Frage, was ihnen am meisten fehlte, antworten sie, Sicherheit. Es steht allerdings fest, dass es hier keinen Ort gibt, der wirklich sicher ist.“
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