Die thora-gläubigen Karaimen siedeln seit dem Mittelalter im Mittelmeer- und Schwarzmeerraum. In den ehemals wichtigen Zentren ihrer Religionsgemeinschaft, in Kleinasien, auf der Krim und in Polen-Litauen, leben heute noch kleinere Gemeinden, aber auch in Rußland und Israel sowie in Frankreich, Deutschland, Österreich, Australien und Nordamerika.
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„Jeder Jude hat das Recht, als Einwanderer nach Israel zu kommen.“ lautet das Rückkehrrecht, welches seit der Gründung Israels im Jahr 1948 schon etwa zwei Millionen Juden ins „Gelobte Land“ geführt hat. Beispiellos war aber die Einwanderung der Beta Israel, die ihren international häufig verwendeten äthiopischen Namen Falascha („Heimatlose“) als abwertend empfinden.
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Verschiedene Quellen datieren die jüdische Einwanderung in Marokko auf das 6. Jahrhundert v. Chr., nachdem Nebukadnezar den ersten Tempel in Jerusalem zerstören ließ und die Judäer fliehen mussten.
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GöttingenDer Politikwissenschaftler Prof. Dr. Hajo Funke (geb. 1944 in Guhrau in Schlesien), der seit 1993 am Otto-Suhr-Institut für Politische Wissenschaften der Freien Universität Berlin einen Le…
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Weltweit sind gegenwärtig 443 Kernkraftwerke in 31 Ländern in Betrieb. 48 Reaktoren werden zur Zeit gebaut. Geplant sind weltweit weitere über hundert neue Anlagen vor allem in China, Russland, der EU und in Indien (Statistik vom Nuklearforum Schweiz). Circa 70 Prozent des weltweiten radioaktiven Rohstoffs befindet sich unter dem Land indigener Völker, die dadurch besonders von den Folgen des Uranabbaus betroffen sind. Die größten Uranerzvorkommen befinden sich in Australien, vor allem im Norden des Landes, in dem verschiedene Aborigine-Völker leben.
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West-Papua ist seit 40 Jahren – von der internationalen Öffentlichkeit kaum bemerkt – Schauplatz eines blutigen Krieges. Schätzungen gehen davon aus, dass dem indonesischen Genozid seit 1963 bis heute nahezu 150.000 indigene Papua zum Opfer gefallen sind.
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„Die Evenken sind kategorisch gegen den Bau eines riesigen Wasserkraftwerks in ihrem Gebiet. Wenn sich die indigene Bevölkerung so engagiert gegen ein solches Vorhaben einsetzt, sollte die Regierung dies berücksichtigen und von ihren Plänen Abstand nehmen“, sagt der Vizepräsident der Dachorganisation der indigenen Gruppen Russlands, RAIPON, Dmitri Bereshkov. Zum Bau eines rund 13 Milliarden US Dollar teuren Wasserkraftwerks mit dem Namen „Evenkische Wasserkraftanlage“ soll am unteren Tunguska-Fluss eine Fläche mehr als zehnmal so groß wie New York geflutet werden. 2.000 der noch rund 35.500 evenkischen Rentierzüchter in ganz Russland müssten umgesiedelt werden.
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In den vergangenen Tagen sind bei Gefechten in der Kaukasusrepublik Dagestan im Süden Russlands 21 Menschen ums Leben gekommen: Fünf Soldaten und Polizisten sowie 16 Kämpfer des bewaffneten islamistischen Widerstands.
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