Ethiopia’s Prime Minister Meles Zenawi was invited by Canada’s Head of Government Stephen Harper to take part in the G-20 summit meeting of the world’s most important industrial and newly-industrialised countries at the end of June 2010 in Toronto. The invitation is a great honour for Ethiopia’s autocratic ruler, who not only suppressed the opposition parties during the parliamentary elections in May 2010, but whose army has been accused of committing war crimes. Just in the previous four weeks, In Ogaden in the east of the country, more than 70 unarmed civilians are alleged to have been shot by Ethiopian soldiers. Please demand that the Canadian Prime Minister finds out the facts about this accusation before the arrival of Zenawi. War criminals should have no place around the table of the most important state leaders of the world.
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One year after the bloody clashes, resulting in 34 dead and more than 200 seriously injured, between the police and the indigenous people of the northern Peruvian area of the Amazon basin near the small town of Bagua, Alberto Pizango, the president of the Peruvian Indigenous peoples Organisation AIDESEP, returned from exile. Now he is to be put on trial. He is being accused of being responsible for the massacre. The trial is pending. Please appeal to the Peruvian Ambassador, S.E. Herrn José Luis Pérez Sánchez-Cerro, The Peruvian Minister for Justice Dr Victor Garcia Toma and the President of the Peruvian Congress Luis Alva Castro, to ensure a fair trial for Albert Pizango and the ratification of the law on consultations.
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Wir trauern um unseren Freund und liebenswerten Kollegen Norton Paine
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Äthiopiens Premierminister Meles Zenawi wurde von Kanadas Regierungschef Stephen Harper eingeladen, am G-20-Gipfeltreffen der bedeutendsten Industrie- und Schwellenländer Ende Juni 2010 in Toronto teilzunehmen. Die Einladung ist eine große Ehre für Äthiopiens autokratischen Herrscher, der nicht nur während der Parlamentswahlen im Mai 2010 die Oppositionsparteien unterdrückte, sondern dessen Armee auch Kriegsverbrechen vorgeworfen werden. Allein in den vergangenen vier Wochen sollen im Ogaden, im Osten des Landes, mehr als 70 unbewaffnete Zivilisten von äthiopischen Soldaten erschossen worden sein.
Bitte fordern Sie den kanadischen Premierminister auf, diese Vorwürfe vor der Ankunft Zenawis zu klären. Denn Kriegsverbrecher sollten keinen Platz bekommen am Tisch der bedeutendsten Staatschefs der Welt!
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Der 27-jährige Mapuche Pascual Pichún Collonao sitzt seit am 26. Februar 2010 im Gefängnis von Traiguén (IX. Region) in Chile. Der Student soll während einer Demonstration von Mapuche für die Wahrung ihrer Rechte im Jahr 2002 einen Lastwagen in Brand gesetzt haben. Dafür wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt. Sein Schicksal steht für viele Mapuche, die unter politischer Unterdrückung in Chile leiden. Breits Pascuals Vater wurde auf Grundlage des sogenannten Antiterrorgesetzes verurteilt.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera und dessen Justizminister Felipe Bulnes Serrano!
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Die Regierung Indonesiens plant im Südosten der Provinz Papua ein gigantisches Landwirtschaftsprojekt – auf Kosten der indigenen Bevölkerung West-Papuas. Traditionell befinden sich diese Gebiete seit Jahrhunderten in dem Besitz der Papua, den Ureinwohner der gleichnamigen Provinz. Das Projekt hätte die Enteignung, Vertreibung, kulturelle Entwurzelung und Marginalisierung der Papua zur Folge. Es befindet sich jedoch in der Anfangsphase und kann noch gestoppt werden.
Daher bitten wir Sie, so schnell wie möglich unseren Appell an die UN-Hochkommissarin, Navanethem Pillay, zu unterstützen.
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Bitte unterstützen Sie unsere Koalition aus internationalen Organisationen und die indigenen Völker am Rio Xingú bei dem Protest gegen die vorläufige Genehmigung des Belo Monte-Staudammprojekts. Dieser Staudamm wäre der drittgrößte der Welt und gleichzeitig das größte Infrastrukturprojekt aller Zeiten – mitten im Herzen des Amazonasgebietes.
Ziel dieses Briefes ist es, das rücksichtslose und verwerfliche Vorgehen der brasilianischen Regierung bei der Bewilligung dieses Megaprojekts öffentlich anzuprangern und zu zeigen, dass eine breite Koalition aus einheimischen indigenen Völkern und internationalen Menschenrechts- und Umweltgruppen dieses Projekt entschieden ablehnt. Wir bitten Sie um Ihre Unterschrift, um dieses Megaprojekt im Amazonasgebiet, einem ökologisch und soziokulturell besonders sensiblem Areal, zu stoppen.
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Ein Militärgericht in Casablanca hat drei sahaurische Menschenrechtsaktivisten, die sich für die Unabhängigkeit der West Sahara einsezen, nach mehr als zwei Jahre aus dem Gefängnis entlassen. Ihnen wurde vorgeworfen, dass Sie Marokkos innere Sicherheit gefährden würden. Die GfbV und anderer Menschenrechtsorganisationen setzten sich kontinuierlich für ihre Freilassung ein.
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Semuel Yaru and Luther Wrait from West Papua were arrested in November 2009. They had raised the forbidden ‘Morning Star’ flag of West Papua in order to protest against the Indonesian occupation of the western part of the island of New Guinea. They are now faced with an unfair trial and many years in prison on the grounds of ‘undermining the authority of the state.’ Also, Markus Yenu, the leader of the ‘West Papua National Authority’, the independence movement for the native people in Manokwari, was arrested twice within a few days at the end of April 2010.
Please support our appeal to the Indonesian President Susilo Bambang for the immediate release of Semuel Yaru, Luther Wrait and Markus Yenu.
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