In diesem Jahr jährt sich der in Srebrenica begangene Genozid zum 30. Mal und der durch den „Dayton-Vertrag“ erzielte Waffenstillstand scheint brüchiger denn je. Anlässlich des bevorstehenden Jahrestags diskutieren Überlebende des Völkermords über die angespannte politische Lage und die Erinnerung an den Genozid. Zudem wird das bislang nicht auf Deutsch erschienene Buch „Aggression auf Bosnien-Herzegowina und die Verantwortung Serbiens und Kroatiens gestern und heute“ vorgestellt.
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Im Rahmen einer Menschenrechtsaktion übergibt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Petition zur Unterstützung der Waorani und des Schutzes des Yasuní an die Botschaft der Republik Ecuador. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
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140 Jahre nach der Eröffnung der Berliner Afrika-Konferenz (15.11.1884) fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der deutschen Regierung, Verantwortung für die koloniale Vergangenheit zu übernehmen und sich für die Aufarbeitung einzusetzen: „Die Konferenz ist ein mahnendes Beispiel dafür, wie Machtinteressen über die Rechte und die Souveränität von Völkern hinweggehen können. Der koloniale Zugriff auf Afrika führte zu unzähligen Menschenrechtsverletzungen, wirtschaftlicher Ausbeutung und einem tiefgreifenden sozialen Trauma, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind.
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Die Gesellschaft für bedrohte Völker und der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland laden am kommenden Wochenende zu zwei Lesungen. Die beiden jungen Schriftsteller Hıdır Eren Çelik wird Poesie und Prosa vortragen und Farhad Asilo liest aus seinem autobiografischen Werk „Der Tag, an dem meine Kindheit endete“. Wir laden Sie herzlich ein, die Lesungen zu besuchen und darüber zu informieren.
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Die Gesellschaft für bedrohte Völker unterstützt die Menschenrechtsaktion der im Raum Bonn-Köln lebenden Kurden aus Afrin und ihrer Freunde gegen die willkürliche Gewalt der Türkei und ihrer islamistischen Söldner in der nordsyrischen Region Afrin. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
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Im Rahmen der sogenannten „Operation Olivenzweig“ hat die Türkei 2018 die syrisch-kurdische Region Afrin besetzt. Etwa 300.000 Kurdinnen und Kurden mussten fliehen oder wurden vertrieben. Die verbliebene Bevölkerung lebt seitdem unter schwierigsten Bedingungen und wird weiterhin angegriffen. Der Jurist Kendal Moussa hat im Auftrag der Gesellschaft für Bedrohte Völker die Studie „Operation Olivenzweig – eine völkerrechtliche Analyse“ erstellt. Bei einem Vortrag mit Livestream wird Moussa seine Studie vorstellen und gemeinsam mit dem GfbV-Nahostexperten Dr. Kamal Sido die Besetzung aus völkerrechtlicher Sicht analysieren. Sido wird zudem über die aktuelle Situation in Afrin und ganz Syrien berichten. Zu dem Vortrag laden wir Sie herzlich ein.
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Gemeinsam mit Memorial Deutschland lädt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zu einer Solidaritäts- und Protestkundgebung vor der Russischen Botschaft in Berlin ein. Eine Stunde vor Verhandlungsbeginn wollen wir an diesem vorerst letzten Verhandlungstag dieses kafkaesken Prozesses gegen die politische Verfolgung von Oleg Orlow und für seinen unbedingten Freispruch demonstrieren. Orlow wurde wegen seines Protests gegen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine angeklagt. Am Montag ist mit einem Urteil zu rechnen. Ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe.
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Mit großer Sorge beobachtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den heutigen Prozesstermin gegen Oleg Orlov in Moskau. Am kommenden Montag soll der Prozess enden.
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Gemeinsam mit Memorial Deutschland lädt die Gesellschaft für bedrohte Völker zu einer Protestkundgebung vor der Russischen Botschaft in Berlin ein. Anlass ist die Fortsetzung des politisch motivierten Verfahrens gegen Orlov wegen seines Protests gegen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und der für den morgigen Mittwoch angesetzte Verhandlungstermin.
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