Äthiopiens Modernisierung der Landwirtschaft scheitert kläglich – Landgrabbing muss gestoppt werden
Nachdem erste große ausländische Landwirtschaftsprojekte in Äthiopien gescheitert sind, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) noch einmal nachdrücklich, dem Landraub Einhalt zu gebieten. Die äthiopische Regierung hat 30.000 Angehörige des indigenen Volkes der Anuak in der Region Gambella seit 2008 zwangsumgesiedelt, um indischen und saudi-arabischen Agrar-Investoren riesige Anbauflächen zu verschaffen.
Bundespräsident soll sich für Menschenrechte in Äthiopien einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundespräsident Joachim Gauck appelliert, sich in Äthiopien für mehr Respekt vor den Menschenrechten einzusetzen. Äthiopiens Menschenrechtslage ist katastrophal. So bedroht Landraub zehntausende Anuak-Ureinwohner und Oromo-Kleinbauern.
TürkeiGroßes Engagement für Kloster Mor GabrielTürkische Medien schickten Reporter, als die GfbV mit kurdischen und türkischen Freunden am 6. Juli vor den Toren des syrisch-orthodoxen Klosters Mor …
Äthiopien bittet um Nothilfe und will trotzdem Flächen größer als die Niederlande an ausländische Investoren verpachten
Der Ausverkauf von Land in Äthiopien nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen warnte am Mittwoch davor, dass die Armut der Kleinbauern mit der geplanten Verpachtung riesiger Flächen noch weiter geschürt und viele kleinere Völker in ihrer Existenz bedroht werden.