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Volk: Aymara

Blauer Pfeil

Aymara

Die Aymara gehören zu den ältesten Indigenen Völkern der Anden. Bis heute werden sie politisch, wirtschaftlich und sozial ausgegrenzt. Diese…

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Bolivien

Kurz vor der Präsidentschaftswahl in Bolivien warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass indigene Lebensweisen in dem plurinationalen Staat nach der Wahl noch stärker unter Druck geraten könnten. Etwa die Hälfte der bolivianischen Bevölkerung gehört einem der 36 anerkannten Indigenen Völker an. „Diese Wahl ist eine Richtungsentscheidung: Entweder Bolivien bekennt sich glaubwürdig zu Verfassung, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – oder das Projekt der Plurinationalität wird scheitern“, sagt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV.

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Boliviens Zukunft in der Krise

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den Auswirkungen der anhaltenden politischen Spannungen in Bolivien auf die indigenen Gemeinschaften und die Umwelt. Die Konflikte zwischen den politischen Akteuren lenken von den drängenden sozialen und ökologischen Problemen des Landes ab und bringen Bolivien an den Rand einer Krise.

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Abstimmung über neue Verfassung Chiles (4.9.)

Erstmals spielen indigene Rechte eine zentrale Rolle in der chilenischen Verfassung. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt den fortschrittlichen Entwurf, über den die Bevölkerung am 4. September abstimmt. „Nach 200 Jahren Unabhängigkeit strebt das plurinationale Chile endlich Frieden und Versöhnung mit den indigenen Völkern an. Die Grundrechte, insbesondere die Landrechte in dieser demokratisch erarbeiteten Verfassung bringen diesen Prozess voran“, erklärt Regina Sonk GfbV-Referentin für indigene Völker.

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„Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“

Die GfbV hat den Internationalen Tag der indigenen Völker (9. August) zum Anlass genommen, ein Hintergrundpapier mit zahlreichen Einzelfällen zum Thema „Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“ zu erstellen. Oft wird diese bedingungslose Nutzung der Wasserkraft auch noch als beispielhafte Nutzung erneuerbarer Energie gepriesen, obwohl sie massiv Menschenrechte verletzt.

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Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner weltweit

Für die Nutzung von Wasserkraft droht mehreren zehntausend Ureinwohnern in Asien, Afrika und Südamerika die zwangsweise Umsiedlung und Entwurzelung. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weist anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) darauf hin, dass Jäger und Sammler, Hirten, Fischer und Kleinbauern durch die Errichtung von Staudämmen und die anschließende Überflutung ihres Landes die Existenzgrundlage verlieren und mit großer Wahrscheinlichkeit ins Elend getrieben werden.

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