Die rund 2,4 Millionen im Iran lebenden Belutschen bekennen sich mehrheitlich zum sunnitischen Islam. Auch sie werden diskriminiert. Ihre indoeuropäische Sprache ist nicht anerkannt, der Zugang zu Regierungsposten ist ihnen verwehrt und ihre Siedlungsgebiete im Südosten des Iran an der Grenze zu Pakistan werden von der Regierung systematisch vernachlässigt. Dies führt zu einer besonders hohen Arbeitslosigkeit. Am 20. Juni 2010 wurde der sunnitische Rebellenchef Abdolmalek Rigi wegen angeblicher Raubüberfalle hingerichtet. Er ist Führer der Belutschen-Organisation Dschundallah.
Angriff auf den Iran
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert Bundeskanzler Friedrich Merz auf, sich während seines Besuchs in Washington für ein realistisches und menschenrechtsorientiertes Konzept für den Iran und die gesamte Region einzusetzen.
Kurz vor der Bundestagswahl fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die im Deutschen Bundestag vertretenen demokratischen Parteien auf, sich für die Menschen- und Minderheitenrechte im Iran einzusetzen.
Bei der Niederschlagung der anhaltenden Proteste setzt die Islamische Republik Iran zunehmend auf die Entführung von Jugendlichen, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet: Seit Samstag sind mindestens 38 Kurden, meistens Jugendliche, von „Unbekannten“ entführt worden. Tatsächlich stecken Sicherheitskräfte des Regimes dahinter.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker aus Göttingen unterstützt die „Mahnwache für Demokratie und Menschenrechte in Pakistan“.
Sie findet am 26.06.2020, von 13.00 bis 16.00 Uhr, auf dem Ernst-Aug…
Der Vielvölkerstaat Iran ist neben China und Italien derzeit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Besonders dramatisch sei die Lage in Iranisch-Kurdistan. Das berichtet Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). In den mehrheitlich kurdisch besiedelten Regionen im Westen und Nordwesten des Landes sei die medizinische Infrastruktur viel schlechter als im Rest des Landes.
Mit dem Ministerpräsidenten Imran Khan wird es keine Verbesserung der Lage religiöser und ethnischer Minderheiten in Pakistan geben. Khan strebt die Schaffung eines islamischen Wohlfahrtsstaates an.
Bild: Lahore/Pakistan via Flickr CC BY-NC 2.0
Pakistan: Unter Imran Khan haben religiöse Minderheiten nichts Gutes zu erwarten
Unter Imran Khan haben die religiösen und ethnischen Minderheiten in Pakistan nichts Gutes zu erwarten, befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
"Freiheit für alle politischen Gefangenen im Iran!“ Unter diesem Motto haben wir gemeinsam mit IGFM, Karamat e.V. und der IOPHRI im Juli 2015 für Glaubensfreiheit, die Freilassung aller politischen Gefangenen und Menschenrechte vor dem Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran in Frankfurt/Main demonstriert. Foto: GfbV
TERMIN: Mahnwache vor iranischem Generalkonsulat in Frankfurt/Main
Mahnwache am Mittwoch, den 17.05.2017, von 11 – 13 Uhr, vor dem Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran , Raimundstraße 90 in 60320 Frankfurt am Main.
„Unsere Menschenrechtsorganisation will Herrn Gabriel beim Wort nehmen und appelliert an ihn, sich für die Freilassung von politischen und Gewissengefangenen im Iran einzusetzen“, erklärte Sido. Foto: SPD Schleswig-Holstein via Flickr
Gabriel soll sich für die Freilassung politischer Gefangener einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gebeten, sich im Iran für die Freilassung politischer Gefangener einzusetzen.