Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich besorgt über die Entwicklung der Menschenrechtslage in Bolivien. „Boliviens Regierung muss internationale Menschenrechts- und Umweltstandards dringend konsequent einhalten. Besonders drängend sind der Schutz indigener Rechte, die Regulierung von extraktivistischen Tätigkeiten und Maßnahmen gegen die Umweltzerstörung“, sagt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den Auswirkungen der anhaltenden politischen Spannungen in Bolivien auf die indigenen Gemeinschaften und die Umwelt. Die Konflikte zwischen den politischen Akteuren lenken von den drängenden sozialen und ökologischen Problemen des Landes ab und bringen Bolivien an den Rand einer Krise.
Waldbrand im Valle Tucabaca im Chiquitanía-Trockenwald in Bolivien, 2022 Foto: Claudia Belaunde/FCBC
Tag des Amazonas (5.9.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt zum Tag des Amazonas (5.9.) vor der Zerstörung wichtiger angrenzender Ökosysteme und der Bedrohung der dort lebenden indigenen Völker durch verheer…
Waldbrand in Chiquitania, Bolivien. 29. Juli 2024. Foto: Steffen Reichle
Waldbrände in Bolivien
In großer Sorge um indigene Gemeinschaften in Bolivien schlägt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Alarm. Waldbrände bedrohen in der Chiquitania, einem artenreichen Ökosystem im Nordosten d…
Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht
Illegales Wirtschaften gefährdet indigene Wasserversorgung
Marginalisierte Gruppen können ihr Recht nur schwer durchsetzen