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Volk: Dinka

Appell an südsudanesischen Staatspräsidenten: Inhaftierte Oppositionspolitiker freilassen, um Situation zu beruhigen!

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einem drohenden Bürgerkrieg und einer massiven Zunahme ethnisch motivierter Gewalt im Südsudan. Wir appellieren dringend an Staatspräsident Salva Kiir, unverzüglich die am Sonntag verhafteten zehn führenden Oppositionspolitiker freizulassen und so die Situation zu beruhigen.

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Wo bleibt die Stimme von Garantiemacht Deutschland für den Frieden im Sudan?

Das Schweigen Deutschlands zur bislang schwersten Verletzung des Friedensabkommens zwischen Nord- und Südsudan stößt bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf heftige Kritik. In der umstrittenen rohstoffreichen Region Abyei sind am vergangenen Wochenende nordsudanesische Truppen einmarschiert, zehntausende Menschen mussten flüchten.

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70.000 Dinka auf der Flucht vor nordsudanesischen Truppen brauchen dringend Nahrung und Medikamente!

Ein dringender Hilferuf aus dem Sudan erreichte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor wenigen Minuten. Der südsudanesische Arzt Dr. Arkangelo Modesto berichtete der Menschenrechtsorganisation, dass rund 70.000 Angehörige der Ngok-Dinka in der rohstoffreichen Region Abyei an der Grenze zum Südsudan schnell Unterstützung bräuchten. Sie mussten vor einmarschierenden nordsudanesischen Truppen die Flucht ergreifen.

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