Zum Inhalt springen

Volk: Guajajara

Stichwahl in Brasilien (30.10.)

Eine zweite Amtszeit für den amtierenden Präsidenten Jair Bolsonaro wäre eine Katastrophe für die indigenen Völker Brasiliens. Zu dieser Einschätzung kommt die Gesellschaft für bedrohte Völker vor der Stichwahl zwischen Bolsonaro und seinem linksgerichteten Herausforderer Luís Inácio Lula da Silva am 30. Oktober. Seit Bolsonaros Amtsantritt nahm die Gewalt gegen indigene Gemeinschaften unaufhörlich zu.

# Pressemitteilungen

Mehr

Wahlen in Brasilien (2.10.)

Bei den brasilianischen Wahlen am 2. Oktober treten in diesem Jahr 182 Kandidierende aus 45 indigenen Völkern an. Sie stammen aus insgesamt 24 Bundesstaaten im Amazonasgebiet, im Nordosten und Südosten, im mittleren Westen und Süden Brasiliens. Die brasilianische Bevölkerung wählt neben dem Präsidenten neue Gouverneure sowie Abgeordnete des Senats und des Kongresses. Auch über die Landesparlamente in allen 26 Bundesstaaten wird abgestimmt.

# Pressemitteilungen

Mehr

Übergriffe auf Indigene im Amazonas
Indigene Umweltschützer sind seit Jahren immer wieder Ziel von Angriffen. Verantwortlich sind zumeist Kriminelle, die auf indigenem Land illegal Holz schlagen oder Gold schürfen. Die grassierende Straflosigkeit hat sich unter Präsident Bolsonaro noch verschärft. Der Einsatz für den Amazonas ist lebensgefährlich geworden.

Übergriffe auf Indigene im Amazonas

Indigene Umweltschützer in Brasilien erschossen:
• Am Samstag wurden zwei Angehörige der Guajajara ermordet
• Indigene Umweltschützer sind immer wieder Ziel von Angriffen
• Menschenrechtler fordern: Straflosigkeit für Gewalt an Indigenen muss enden

# Pressemitteilungen

Mehr