„Geständnis“ nach schwerer Folter – Gesellschaft für bedrohte Völker in Sorge um Ruslan Kutajew
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist in großer Sorge um den tschetschenischen Menschenrechtsverteidiger Ruslan Kutajew. Er muss sich am heutigen Freitag in der tschetschenischen Stadt Urus-Martan vor Gericht verantworten, weil er angeblich im Besitz von acht Gramm Heroin war. Menschenrechtler, die ihn in der Untersuchungshaft besuchen konnten, bezeugen jedoch, dass er gefoltert und so zu einem Geständnis gezwungen wurde.
Gedenken an den 70. Jahrestag der Deportation von Tschetschenen und Inguschen unerwünscht
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert russische und tschetschenische Behörden auf, Ruslan Kutajew – Menschenrechtler und Präsident der „Versammlung der Völker des Nordkaukasus“ – unverzüglich freizulassen.
Kritik an Deutschlands Kaukasus-Politik: Wegschauen schürt Konflikte und Flüchtlingskrise
Zum 70. Jahrestag des Beginns der Deportation von Tschetschenen und Inguschen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) scharfe Kritik an der Russland- und Kaukasus-Politik Deutschlands geübt.
Scharfe Kritik an Thomas Bach: IOC wurde zum „Steigbügelhalter“ von Wladimir Putin gemacht– Neues Memorandum zur Menschenrechtslage im Kaukasus vorgelegt
Scharfe Kritik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, geübt. Die in Göttingen ansässige Menschenrechtsorganisation warf Bach in einem offenen Brief vor, er habe das IOC zum „Steigbügelhalter“ von Wladimir Putin gemacht und die olympische Idee von Toleranz und Frieden verraten.
Doppelmoral: Spitzensportler aus dem Nordkaukasus in London bejubelt – in Russland angefeindet
Anlässlich des großartigen Erfolges der beiden Judo-Kämpfer Tagir Khaibulajew und Mansur Isaev aus Dagestan, die für die russische Nationalmannschaft in London olympisches Gold errungen haben, weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die bedrückende Lage im Nordkaukasus hin. Die russische Regierung schüre mit ihrer verfehlten Nationalitätenpolitik blanken Rassismus und Gewalt gegen Tschetschenen, Inguschen oder Dagestaner
Bitte setzen Sie sich für ein Ende der Folter in Russland ein!
Für die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Generalsekretär Tilman Zülch am Dienstag an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich jetzt in die aktuelle Debatte in Russland zum Thema Folter auf Polizeiwachen und in Gefängnissen einzumischen und sich für ein Ende dieser unmenschlichen Praxis zu engagieren.
30.11.2011 Moskau: Organisation „Golos“ verunglimpftIn einem Artikel verunglimpft die Zeitung „Rossiskaja Gazeta“ die renommierte Organisation „Golos“, die seit 2000 für gerechte, freie und transpa…