Gefangenenaustausch mit Russland vor einem Jahr (1.8.)
„Deutschland muss sich viel stärker als bisher für die Freilassung politischer Gefangener in Russland einsetzen“, fordert Sarah Reinke von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen ein Jahr nach dem Austausch von 16 Gefangenen aus Russland und Belarus am 1. August 2024.
Über 100 NGOs unterstützen Hilferuf russischer Indigener an UN
„Die russische Regierung verletzt die Rechte indigener Völker. Wenn diese sich dagegen wehren, werden sie und ihre Organisationen als Extremisten kriminalisiert“, prangern russische Indigene in ein…
Russland: Verschärfung der Verfolgung indigener Menschenrechtler befürchtet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor neuen Strafverfahren gegen Verteidiger der Rechte indigener Völker in Russland. Die Menschenrechtsorganisation forderte die Bundesregierung am …
Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert die erneute Verurteilung und Festnahme von Sergej Kechimov durch die Polizei in Surgut im westsibirischen autonomen Bezirk Chanty-Mansijsk. Kechimov ist ein bekannter Verteidiger der traditionellen Gebiete indigener Völker der Region und der letzte „Hüter des heiligen Sees Imlor“, wo das Unternehmen Surgutneftegas die Ölvorkommen unter dem See fördert.
Russland: Niedersachsens Ministerpräsident soll sich für Rentierzüchter einsetzen
Kurz vor seiner Abreise nach Russland hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil darum gebeten, sich dort für die indigenen Rentierzüchter einzusetzen. Die indigene Bevölkerung Chanten, Mansen und Nenzen im Gebiet Tjumen, das Weil besuchen wird, ist seit Jahrzehnten mit massiver Umweltverschmutzung durch Ölförderung konfrontiert.
Die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) wurde bereits 1989 gemeinsam mit Vertretern indigener Völker abgefasst und anschließend verabschiedet. Als einzige völkerrechtlich bindende Norm über eingeborene und in Stämmen lebende Völker stellt sie die derzeitige Grundlage für deren Schutz dar.
Die Auflösung der Sowjetunion und die Öffnung Russlands zum Ausland hat uns in den letzten Jahren ein klareres Bild davon ermöglicht, was in den ausgedehnten russischen und sibirischen Nordgebieten vor sich gegangen ist und vor sich geht.