Burmesische Armee verklagt Reuters:
• Klage gegen Nachrichtenagentur wegen Verleumdung
• Anlass war Berichterstattung über einen Artillerieangriff mit zwei toten Rohingya
• Angriff im Bundesstaat Rakhine, der seit Jahren abgeriegelt ist
"Aung San Suu Kyis Strategie des Aussitzens rächt sich nun bitterlich." Foto: Violaine Martin via UN Photo
Burma / Myanmar: Schon 86 Tote bei „Säuberungsaktionen“ – Untersuchung gefordert
Nach blutigen „Säuberungsaktionen“ des Militärs mit bereits 86 Toten im nördlichen Rakhine-Staat in Burma (Myanmar) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dringend mehr Transparenz und eine unabhängige internationale Untersuchung der Auseinandersetzungen gefordert.
Düstere Bilanz der Unruhen in Burma – Keine Gerechtigkeit für muslimische Rohingya
Sieben Monate nach Ausbruch der Gewalt zwischen muslimischen Rohingya und buddhistischen Rakhine in Burma hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine düstere Bilanz der Aufarbeitung der Unruhen gezogen. Mehr als 960 Rohingya werden noch immer wegen ihrer angeblichen Beteiligung an den Unruhen in Gefängnissen festgehalten.