Ein halbes Jahr nach der Einreichung der historischen Beschwerde samischer Rentierhirten aus Finnland vor dem UN-Menschenrechtsausschuss in Genf erneuert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihre Forderung an die finnische Regierung, den Fall als Weckruf zu begreifen und die Rechte der Sámi zu respektieren. Mit Beginn des Jahres 2026 hat der UN-Menschenrechtsausschuss das Verfahren offiziell aufgegriffen und mit der Prüfung der Beschwerde begonnen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich besorgt darüber, dass die Ergebnisse der norwegischen Parlamentswahl und der Wahl des Sámi-Parlaments, dem Sameting, eine beunruhigende Veränderung des politischen Klimas im Land signalisieren und die Rechte der Sámi zunehmend unter Druck geraten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Entscheidung des finnischen Parlamentes, einer Reform des Sámi-Parlamentsgesetzes zuzustimmen. Damit werden laut der Menschenrechtsorganisation die Rechte der indigenen Sámi gestärkt.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wertet das Ergebnis der Sametingswahl in Schweden vom 18. Mai 2025 als deutliches Signal für mehr indigene Selbstbestimmung. Mit einer Wahlbeteiligung von 60,9 Prozent haben die Sámi ihre Vertretung neu gewählt, wie das nun vorliegende Ergebnis der Auszählung zeigt. „Die Regierung in Stockholm muss jetzt endlich anfangen, das Sameting als politisches Organ ernst zu nehmen, anstatt es als Feigenblatt zu behandeln“, forderte Gerrit Jan Hofert, Menschenrechtsreferent bei der GfbV, am heutigen Mittwoch in Göttingen.
Wahl des Parlaments der indigenen Sámi in Schweden (18.5.)
„Es ist ein menschenrechtliches Minimum, dass Indigene Völker bei Entscheidungen, die sie betreffen, verbindlich eingebunden werden. Die gewählte Vertretung der Sámi muss von der schwedischen Regierung endlich mit echten Entscheidungskompetenzen ausgestattet werden“, sagt Gerrit Jan Hofert, Menschenrechtsreferent bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich der bevorstehenden Wahl des Sameting, dem Parlament der indigenen Sámi in Schweden, am Sonntag (18. Mai).
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Köln/Münster/Göttingen/Berlin – Ein zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die Aurubis AG auf, mehr Transparenz in der Kupfer-Lieferkette herzustellen. Außerdem soll der Konzern in diesem Jahr auf die Ausschüttung einer Dividende verzichten und die frei werdenden Mittel in Höhe von knapp 57 Millionen Euro für die Einrichtung eines Umweltfonds, eines Gesundheitsfonds und eines Sozialfonds verwenden.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Entscheidung der schwedischen Regierung, dem Sami-Parlament Gelder für den Aufbau einer Wahrheits- und Versöhnungs-Kommission zur Verfügung z…