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Volk: Seenomaden

Rund 5.000 „Menschen der Meere“ gibt es entlang der Küsten Burmas,
Thailands, Indonesiens und der Philippinen. Sie leben traditionell
mehrere Monate im Jahr auf ihren Booten, die sie selbst aus lange
abgelagertem und sehr belastbarem Holz bauen.

Thailands Seenomaden stehen 10 Jahre nach der Tsunami-Katastrophe vor dem Aus
© Plan Asia/Flickr

Thailands Seenomaden stehen 10 Jahre nach der Tsunami-Katastrophe vor dem Aus

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einem Untergang der Seenomaden und anderer indigener Gemeinschaften in Thailand gewarnt. Zehn Jahre nach der Tsunami-Katastrophe stehen Jahrhunderte alte indigene Völker in Südostasien vor dem Aus. Denn der Tourismus-Boom nimmt ihnen den Zugang zum Meer, von dem sie traditionell leben. Nach der Katastrophe ebbte zwar für einige Jahre der Tourismus ab. Doch zugleich wurden ihre Landrechte immer häufiger in Frage gestellt.

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