Ein 27 Jahre alter Missionar aus den USA wurde am 17. November 2018 von indigenen Sentinelesen getötet, als er widerrechtlich ihr Schutzgebiet auf den Andamanen betrat, um die Bewohner zum Christentum zu bekehren. Bild: nutraveller via pixabay CC0 1.0
Indien: Getöteter US-Missionar hat verfolgten Christen keinen guten Dienst erwiesen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt davor, dass der gewaltsame Tod des US-Missionars John Chau auf den Andamanen die Christenverfolgung in Indien schüren könnte.
Die Sentinelesen zählen zu vier kleinen Gruppen indigener Völker, die seit rund 60.000 Jahren auf den Andamanen leben. Indien hat schon in den 50er-Jahren strenge Schutzbestimmungen erlassen, die jedoch immer wieder von Touristen missachtet werden.
Bild: Ana Raquel S. Hernandes CC BY-SA 2.0
Andamanen: Verantwortung für Tod des US-Bürgers nicht umkehren!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bedauert den tragischen Tod eines US-Missionars auf den Andamanen, warnt jedoch gleichzeitig nachdrücklich davor, nun ausschließlich die indigenen Insel-Bewohner für den gewaltsamen Tod verantwortlich zu machen.