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Volk: Tamilen

Sri Lanka: Schwarzer Tag für die Menschenrechte
Headerbild: marcokalmann via Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Sri Lanka: Schwarzer Tag für die Menschenrechte

Nach dem Sieg von Gotabaya Rajapaksa bei den Präsidentschaftswahlen in Sri Lanka befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr ethnische und religiöse Spannungen sowie mehr Menschenrechtsverletzungen in dem Inselstaat.

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Mutmaßlicher Kriegsverbrecher wird Armee-Chef Sri Lankas
Das ehemalige Parlamentsgebäude von Sri Lanka in Colombo. Bild: Kesara Rathnayake via Flickr CC BY-ND 2.0

Mutmaßlicher Kriegsverbrecher wird Armee-Chef Sri Lankas

Die Ernennung eines Kriegsverbrechers zum Armee-Chef von Sri Lanka betrachtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) als schweren Rückschlag für die Versöhnung zwischen verfeindeten Bevölkerungsgruppen. Generalleutnant Shavrendra Silva ist am Montag zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte ernannt worden, obwohl er von Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen schwerster Kriegsverbrechen beschuldigt wird.

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Hoffnung auf mehr Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Versöhnung und ein Ende der Straflosigkeit
© President Mahinda Rajapaksa/Flickr

Hoffnung auf mehr Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Versöhnung und ein Ende der Straflosigkeit

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Machtwechsel in Sri Lanka begrüßt und die Hoffnung geäußert, dass es nun endlich mehr Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Versöhnung in dem Inselstaat geben wird.

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Autoritärer Präsident instrumentalisiert Papstbesuch für Wahlkampf – Schwierigste Auslandsreise des Pontifex
© President Mahinda Rajapaksa/Flickr</a>

Autoritärer Präsident instrumentalisiert Papstbesuch für Wahlkampf – Schwierigste Auslandsreise des Pontifex

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat dem autoritären Staatspräsidenten Sri Lankas Mahinda Rajapaksa vorgeworfen, den bevorstehenden Besuch von Papst Franziskus für seine Wiederwahl zu instrumentalisieren. In Christengebieten lässt Rajapaksa mit Wahlplakaten werben, die ihn mit seiner katholischen Ehefrau bei einem Papstempfang zeigen. So suggeriert der Präsident der überwiegend katholischen christlichen Minderheit seines Landes, dass er die Unterstützung des Heiligen Vaters genießt.

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Commonwealth droht Glaubwürdigkeitsverlust – Gipfeltreffen darf Menschenrechte nicht ausklammern

Dem Commonwealth droht der Verlust seiner Glaubwürdigkeit, wenn Sri Lanka auf dem Gipfeltreffen am kommenden Wochenende in Colombo für zwei Jahre die Führung des Staatenbündnisses übertragen wird, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Sri Lankas Staatsführung ist für Kriegsverbrechen an tamilischen Zivilisten und für anhaltende schwere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich.

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Kein dauerhafter Frieden in Sri Lanka ohne mehr Rechte für Tamilen

Mit Enttäuschung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Ablehnung jeder Autonomie für Tamilen in Sri Lanka reagiert. Der Präsident des Inselstaates Mahinda Rajapaksa hatte am gestrigen Montag in einer Ansprache zum 65. Unabhängigkeitstag des Landes jede Autonomie für Tamilen ausgeschlossen.

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Menschenrechtler fordern: Vize-Botschafter Sri Lankas muss zur „unerwünschten Person“ erklärt werden!
© Eva Lutter/GfbV

Menschenrechtler fordern: Vize-Botschafter Sri Lankas muss zur „unerwünschten Person“ erklärt werden!

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag gemeinsam mit den Menschenrechtsorganisationen ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights) und TRIAL (Track Impunity Always) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, den Vize-Botschafter Sri Lankas in Deutschland, Jagath Dias, zur „unerwünschten Person“ zu erklären.

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