Seit jeher kreuzen nomadische Völker die Weiten der Sahara, lange bevor europäische Kolonialmächte dort Grenzen einzogen. Viele Reisende wollen diese einzigartige Natur erleben und auch die Kultur …
Der Norden Malis kommt nicht zur Ruhe. Radikale Islamisten und Banditen schüren Gewalt und Spannungen in der Region. Weder die UN-Friedenstruppe Minusma, noch der französische Antiterror-Einsatz Barkhane oder Malis Armee sind dazu in der Lage, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Bild: U.S. Air Force photo by Senior Airman Justin Waever via africom.mil
Keine Ende der Gewalt in Mali
Nach der Ermordung von mindestens 19 unbewaffneten Tuareg-Nomaden im Norden Malis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige Untersuchung der Übergriffe und einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung gefordert.
Patrouillierende UN-Friedenstruppe in Mali. Foto: United Nations Photo via Flickr
Sicherheitslage in Mali verschlechtert sich massiv
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer massiven Verschlechterung der Sicherheitslage in Mali gewarnt. In den letzten zwei Tagen wurden nach GfbV-Informationen 43 Zivilisten bei Angriffen mutmaßlicher islamistischer Terroristen auf Tuareg-Camps getötet.
Für UN-Blauhelmsoldaten ist es nirgendwo auf der Welt gefährlicher als in Mali. So wurden 21 bewaffnete Angehörige der Friedensmission MINUSMA im Jahr 2017 getötet und sieben zivile Angestellte der Vereinten Nationen kamen gewaltsam zu Tode. Foto: United Nations Photo via Flickr
Mali: Kein Ende des Bundeswehreinsatzes in Sicht
Die Gewalt islamistischer Extremisten in Mali nimmt weiter massiv zu. So starben seit Jahresanfang 2018 mindestens 78 Menschen bei Terroranschlägen im Norden und im Zentrum des nordwestafrikanischen Landes, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen.
Vor allem Tuareg und Peulh leiden unter der zunehmenden Gewalt im Zentrum und Norden Malis. Foto: Leslie Lewis via Flickr
Merkel beim G5-Sahel-Gipfel gegen Terrorismus in der Sahara (13.12.)
Beim Kampf gegen Terrorismus in der Sahara dürfen Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit nicht vernachlässigt werden, mahnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des G5-Sahel-Gipfels am heutigen Mittwoch in La Celle-Saint-Cloud bei Paris.
Die verarmten Peulh und Tuareg im Zentrum und im Norden Malis brauchen mehr Hilfe und das Land eine bessere Regierungsführung, um den Einfluss radikaler Islamisten einzudämmen. Foto: Ferdinand Reus via Flickr
Europäische Union fördert Antiterror-Kampf in der Sahara
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union (EU) vorgeworfen, mit ihrer Förderung einer internationalen Antiterror-Streitmacht in der Sahara die Ursachen des sich ausweitenden Terrorismus in der Sahel-Region zu ignorieren.
Erst am Mittwochabend wurde in der Stadt Kidal eine Patrouille der UN-Blauhelme beschossen. Foto: United Nations Photo via Flickr
Mali: Unverheiratetes Paar zu Tode gesteinigt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor dem wachsenden Einfluss radikaler Islamisten in Mali. „In der Mitte und im Norden des westafrikanischen Landes schüchtern extremistische Terrorgruppen die Zivilbevölkerung massiv ein und bedrängen die Armee und UN-Friedenstruppen immer stärker.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die in Frankreich geplante Gesetzesänderung, die eine Entschädigung von Atomtestopfern erleichtern soll.
Die Bundesregierung muss endlich ein schlüssiges Gesamtkonzept für ihr politisches und militärisches Engagement in Mali vorlegen. Foto: UN Photo/Marco Dormino
Terroristen überfallen Militärcamp und töten drei UN-Soldaten
Nach neuer Gewalt in Mali hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Transparenz und eine offene Diskussion des Bundeswehr-Einsatzes in dem afrikanischen Staat gefordert.