Die Turkana, auch Elgume genannt, sind eine nilotische Volksgruppe, die westlich des Turkana-Sees im Nordwesten von Kenia lebt.
Ureinwohner in Afrika gefährdet – mehr als 140 indigene Völker leiden unter den Folgen des Klimawandels
Mehr als 140 indigene Völker in Afrika leiden massiv unter den Folgen des Klimawandels. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen zum Auftakt des Weltklimagipfels am heutigen Montag in Durban hingewiesen. Die katastrophalen Folgen von immer häufiger auftretenden Dürren und Überschwemmungen werden noch dadurch verschlimmert, dass sich Afrikas Regierungen nicht konsequent für Nachhaltigkeit und den Schutz der Biodiversität einsetzen.
Katastrophenhilfe muss dringend aufgestockt werden – Nomaden brauchen mehr Hilfe
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat besondere Hilfen für von der Dürre bedrohte Nomaden in Kenia, Uganda und Somalia gefordert. Deutschland muss seine Katastrophenhilfe für Ostafrika aufstocken und dabei besonders die dramatische Lage der Nomaden berücksichtigen.
„Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“
Die GfbV hat den Internationalen Tag der indigenen Völker (9. August) zum Anlass genommen, ein Hintergrundpapier mit zahlreichen Einzelfällen zum Thema „Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“ zu erstellen. Oft wird diese bedingungslose Nutzung der Wasserkraft auch noch als beispielhafte Nutzung erneuerbarer Energie gepriesen, obwohl sie massiv Menschenrechte verletzt.
Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner weltweit
Für die Nutzung von Wasserkraft droht mehreren zehntausend Ureinwohnern in Asien, Afrika und Südamerika die zwangsweise Umsiedlung und Entwurzelung. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weist anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) darauf hin, dass Jäger und Sammler, Hirten, Fischer und Kleinbauern durch die Errichtung von Staudämmen und die anschließende Überflutung ihres Landes die Existenzgrundlage verlieren und mit großer Wahrscheinlichkeit ins Elend getrieben werden.
Mehr als acht Millionen Menschen benötigen Hungerhilfe – zehntausende Nomaden auf der Flucht
Zehntausende von Nomaden sind in Ostafrika auf der Flucht vor einer Dürrekatastrophe. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) teilte am Freitag mit, allein in den vergangenen Tagen seien mehr als 10.000 Nomaden aus dem Norden Kenias in das benachbarte Uganda geflohen.