Massenverhaftungen und Hinrichtungen in Xinjiang endlich stoppen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist äußerst besorgt über anhaltende Verletzungen der Menschenrechte der rund 7,2 Millionen Uiguren in der im Nordwesten Chinas gelegenen Provinz Xinjiang (Ostturkestan). Im Februar 1997 eskalierte erneut die gewaltsame Unterdrückung in Ostturkestan, nachdem zwischen dem 20. April und 9. Juni 1996 bereits mehr als 2.700 Uiguren nach Angaben des Direktors für öffentliche Sicherheit in Xinjiang, Chen Jinchi, verhaftet worden waren. (China Business Times, 10.6.1996) Uigurische Exilkreise sprachen sogar von bis zu 18.000 Verhaftungen.
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