Bangladeschs Regierung will im November 2018 die ersten 25.000 Flüchtlinge auf die Insel Bhasan Char im Golf von Bengalen umsiedeln.
Bild: Mohammad Tauheed via Flickr CC BY-NC 2.0
Kritik an geplanter Umsiedlung von Rohingya auf Gefängnis-Insel in Bangladesch
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Pläne Bangladeschs scharf kritisiert, 100.000 geflüchtete Rohingya zwangsweise auf eine unbewohnte Insel umzusiedeln.
Die internationale Staatengemeinschaft muss ihren Druck auf Burma verstärken, damit Rohingya endlich Bürgerrechte in dem Land bekommen und es eine realistische Perspektive für eine Rückkehr der Geflüchteten gibt. Bild: GfbV
Mit Flüchtlingszelt vor der Neuen Wache in Berlin an tragisches Schicksal der Rohingya erinnert
Mit einer Menschenrechtsaktion vor der Neuen Wache hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Berlin an den Beginn des Massenexodus von 750.000 Rohingya aus Burma vor einem Jahr (25.8.) erinnert.
Eine Frau der Rohingya in Kutupalong, Bangladesh. Die Gesellschaft für bedrohte Völker appeliert, die Geflüchteten aus Burma nicht ohne eine Garantie ihrer Menschenrechte abzuschieben. Bild: European Union/Bangladesh via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Bangladeschs Außenminister verhandelt in Burma über Rückführung von Rohingya-Flüchtlingen (8.8.)
Vor seinen Gesprächen in Burma über die Repatriierung von 750.000 Rohingya-Flüchtlingen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Außenminister von Bangladesch appelliert, die Geflüchteten nicht voreilig ohne eine Garantie ihrer Menschenrechte abzuschieben.
Rund 108.000 Flüchtlingen drohen ernste Gefahren für Leib und Leben, weil sie an Berghängen oder in häufig überschwemmten Tälern untergebracht sind. Foto: UN Women Asia and the Pacific via Flickr
Monsun bedroht Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch
Vor den bald beginnenden Monsun-Regenfällen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine bessere Unterbringung und humanitäre Versorgung der Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch gefordert.
In den Camps kursieren Petitionen der Rohingya, in denen verlangt wird, dass vor einer Rückkehr von Flüchtlingen die Rohingya offiziell als ethnische Gruppe in Burma anerkannt werden und ihnen grundlegende Menschen- und Bürgerrechte garantiert werden müssten. Foto: CAFOD Photo Library via Flickr
Rückführung der Rohingya-Flüchtlinge beginnt am 23. Januar
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die EU-Außenminister aufgefordert, bei ihrem morgigen Ratstreffen die geplante Rückführung von Rohingya-Flüchtlingen aus Bangladesch in ihr Heimatland Burma zu verurteilen.
Die Rohingya sind die Verlierer des Jahres. Sie haben nicht nur ihr Hab und Gut und ihre Heimat verloren, sondern auch zu spüren bekommen, dass kein Staat bereit ist, ihnen langfristig Schutz zu gewähren. Foto: Jordi Bernabeu Farrús via Flickr
Rohingya sind die Verlierer des Jahres 2017
Als größte Flüchtlingstragödie des Jahres 2017 bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die systematische Vertreibung der Rohingya-Minderheit aus Burma (Myanmar). Vier Monate nach Beginn des Flüchtlingsdramas forderte die GfbV dringend mehr humanitäre Hilfe für die 655.000 Geflüchteten und mehr Anstrengungen für eine politische Lösung der Krise.
Solange Burma Apartheid praktiziert, gibt es weder Sicherheit noch Zukunft für Rohingya in ihrer Heimat. Ohne eine politische Lösung der Rohingya-Frage, wird es keine freiwillige Rückkehr der Flüchtlinge geben. Foto: Catholic Diocese of Saginaw via Flickr
Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrates zur Rohingya-Krise (5.12.)
Vor der Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrates zur Rohingya-Krise am Dienstag in Genf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer übereilten Rückführung der 630.000 Rohingya-Flüchtlinge nach Burma gewarnt.
Papst Franziskus setzt sich weltweit für Frieden und Versöhnung ein. Bangladeschs indigene Bergvölker haben die Hoffnung, dass der Papst sich auch für Frieden in ihrer Region stark macht. Foto: Amanda Voisard via UN Photo
Papst reist nach Bangladesch (30.11.-2.12.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Papst Franziskus appelliert, sich bei seiner Reise nach Bangladesch für Frieden und Versöhnung in der Chittagong Bergregion einzusetzen.
Bangladeschs Außenminister Mahmood Ali erläuterte gestern die mit Spannung erwarteten Details des am letzten Donnerstag mit Burma unterzeichneten Vertrages. Auch kündigte er an, dass die Rückführungen am 23. Januar 2018 beginnen würden. Foto: Manuel Elias via UN Photo
Details zu Rohingya-Rückführung werden bekannt – Abkommen ist Augenwischerei
Nach der Veröffentlichung von Details über die geplante Rückführung von 630.000 Rohingya-Flüchtlingen nach Burma hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Regierungen Bangladeschs und Burmas vorgeworfen, bewusst die Weltöffentlichkeit zu täuschen.