15 neue Mitglieder in UN-Menschenrechtsrat gewählt
Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) wird nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auch in den kommenden Jahren ein Glaubwürdigkeitsproblem haben. Bei den Wahlen für seine Amtsperiode in den nächsten drei Jahren konnten sich am Dienstagabend in der UN-Vollversammlung in New York erneut zahlreiche Staaten durchsetzen, deren Menschenrechtsbilanz äußerst bedenklich ist: Indien, Indonesien, Nigeria, Botswana, Bangladesch, Paraguay, El Salvador, Albanien und Katar.
Schwere Vorwürfe gegen Thailand und Bangladesch: Verfolgte Rohingya-Flüchtlinge werden unmenschlich behandelt
Nach dem Eingeständnis Thailands, Rohingya-Flüchtlinge nach Burma (Myanmar) abgeschoben zu haben, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) schwere Vorwürfe gegen die Regierungen Thailands und Bangladeschs erhoben. Den muslimischen Flüchtlingen trotz anhaltender Verfolgung und ethnischen Säuberungen in Burma jeglichen Schutz zu verwehren sei unmenschlich und widerspreche den Grundsätzen des humanitären Völkerrechts genauso wie des internationalen Gewohnheitsrechts.
Appell an Gauck und Aung San Suu Kyi: Rohingya-Frage braucht politische Lösung, um demokratische Öffnung Burmas abzusichern!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundespräsident Joachim Gauck und die burmesische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi appelliert, sich für eine politische Lösung der Rohingya-Frage einzusetzen, um Frieden, Demokratie und Stabilität in Burma zu sichern. Die anhaltenden Übergriffe auf die muslimische Minderheit schüren Gewalt und Willkür und gefährden die demokratische Öffnung des jahrzehntelang isolierten Landes.
Exodus von Rohingya-Flüchtlingen aus Burma hält an – Nachbarstaaten missachten Flüchtlingsrechte
Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hält der Exodus der muslimischen Rohingya-Minderheit aus Burma weiter an. So wurden am vergangenen Wochenende erneut 58 Rohingya-Flüchtlinge von der Grenzpolizei Bangladeschs aufgegriffen, die auf dem Seeweg nach Malaysia fliehen wollten. Die Lage der Rohingya ist nicht nur in Burma dramatisch, sondern auch in den Nachbarländern.
Glaubensfreiheit religiöser Minderheiten in Gefahr
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Einschränkung der Glaubensfreiheit in Bangladesch und fordert besseren Schutz für bedrängte Hindu, Christen und Buddhisten. Bangladesch droht ein Exodus der religiösen Minderheiten, wenn dort die Religionsfreiheit nicht wirksamer gesichert und die Menschen vor Übergriffen radikaler Islamisten nicht besser geschützt werden.
Christliche Organisationen bemühen sich um Frieden – Versöhnungstreffen an Weihnachten
Mit Versöhnungstreffen zwischen führenden Vertretern des indigenen Volkes der Bodo und Muslimen bemühen sich christliche Organisationen zu Weihnachten um eine Verständigung zwischen verfeindeten Gemeinschaften in Nordostindien. Wir hoffen, dass bei den geplanten Versöhnungstreffen ein Durchbruch erzielt wird.
Rohingya-Flüchtling im Nayapara camp/Bangladesh, Foto: Ruben Flamarique/Austcare - World Humanitarian Aid (flickr.com)
Drohende Flüchtlingstragödie – Bangladesch muss Burma-Flüchtlingen endlich Schutz gewähren!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bangladesch aufgefordert, Rohingya-Flüchtlingen aus dem Nachbarland Burma endlich Schutz und Zuflucht zu gewähren. Es ist unmenschlich und verstößt gegen das Völkerrecht, dass Bangladesch Rohingya auch nach den jüngsten Übergriffen auf die Minderheit in Burma an der Grenze zurückweist.
21 Flüchtlinge werden verhaftet und abgeschoben – Kritik an Stimmungsmache gegen Rohingya
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung Bangladeschs aufgefordert, muslimischen Rohingya-Flüchtlingen aus Burma endlich Schutz zu gewähren. In den letzten sieben Tagen waren erneut 21 Angehörige der in Burma verfolgten Minderheit in Bangladesch wegen „illegaler Einreise“ verhaftet worden.
Internationale Gemeinschaft muss humanitäre Versorgung von Rohingya-Flüchtlingen aus Burma sicherstellen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert mit aller Schärfe, dass Bangladesch drei angesehenen internationalen Hilfsorganisationen die humanitäre Versorgung von Rohingya-Flüchtlingen aus Burma verboten hat. Diese Entscheidung ist unmenschlich und wird die ohnehin unzureichende Versorgung für die politischen Flüchtlinge aus Burma noch weiter erschweren.