Bosnien und Herzegowina: Ungerechter Frieden – geteiltes Land
Zwanzig Jahre nach dem Friedensabkommen von Dayton (21.11.1995) zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine traurige Bilanz für den jungen Staat Bosnien und Herzegowina.
Empörung über russisches Veto gegen UN-Resolution zu Srebrenica
Empört über das Veto Russlands gegen die Resolution des UN-Sicherheitsrates zum Massenmord 8.372 Einwohner der Stadt Srebrenica, am 11. Juli 1995 erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mahnend daran, dass serbische Truppen 1992 bis 1995 in ganz Bosnien-Herzegowina Genozidverbrechen begangen haben.
Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich Ihres Besuchs in Sarajevo (9.7.)
Zwei Jahrzehnte nach dem Schrecken von Genozid, Massenvergewaltigung und Massenvertreibung bitten wir Sie, verehrte Frau Bundeskanzlerin, sich für dieses geteilte und noch immer darniederliegende Land einzusetzen.
Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg: Damit Rifka in Sarajevo ungehindert spazieren gehen kann, griff ihre Freundin, die Muslima Zeneiba, in die Trickkiste. Sie legte ihren Schleier über Rifkas Arm, damit niemand mehr den Judenstern sehen konnte. Foto: Archiv der Jüdischen Gemeinde in Sarajevo
„Liebe deinen Nachbarn wie dich selbst“
Eli Tauber über die wunderbare Freundschaft zwischen der Jüdin Rifka und der Muslima Zeneiba im Zweiten Weltkrieg.
Foto: <a href=" http://bit.ly/1yxWQmI" target="_blank">Grabfeld in Sarajevo</a>
19. Jahrestag des Friedensabkommens von Dayton (21.11.1995)
19 Jahre nach dem entsetzlichen Massenmord an mehr als 8.000 bosniakischen Männern und Frauen in Srebrenica und zwei Jahrzehnte nach dem ersten Völkermord in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker an die Mitverantwortung der westlichen Großmächte für die Verbrechen an den muslimischen Bosniaken.
Anhörung vor niederländischem Berufungsgericht Arnhem (13.11.)
Die niederländische Staatsanwaltschaft muss endlich Ermittlungen gegen drei Offiziere aufnehmen, die 1995 in Srebrenica stationiert waren. Diese Forderung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich der Anhörung von Überlebenden des Völkermordverbrechens und ehemaligen niederländischen Blauhelmen am Donnerstag vor dem Berufungsgericht in Arnhem erhoben.
GfbV und 45 bosnische Roma-Organisationen appellieren an Bundesrat
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und 45 Roma-Organisationen aus Bosnien und Herzegowina haben am Dienstag an die Mitglieder des Bundesrates appelliert, die bosnischen Roma aus der geplanten Asylrechts-Verschärfung auszunehmen. Diesen überlebenden Opfern des Völkermordes in Bosnien 1992-1995 darf nicht pauschal verweigert werden, in Deutschland Zuflucht zu suchen, denn sie werden in Bosnien und Herzegowina extrem diskriminiert. Viele Roma-Familien müssen hungern und sind existenziell bedroht.
Wirtschaftliche Hilfe ist essenziell. Politische Reformen für Bosnien und Herzegowina sind ebenso dringend notwendig!
OFFENER BRIEF AN SIGMAR GABRIELBundesminister für Wirtschaft und Energieanlässlich der Wirtschaftskonferenz zum westlichen Balkan am 28. August 2014 in BerlinSehr geehrter Herr Minister,anlässlich …
Bosnien-Herzegowina in die EU aufnehmen! Kriegszerstörtes Land braucht nach Flutkatastrophe solidarische Hilfe der europäischen Länder!
Am Vorabend des 19. Jahrestages der Massenexekution von über 8.000 bosniakischen Männern und Knaben im ostbosnischen Srebrenica (11.Juli 1994) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die schnelle Aufnahme der Republik Bosnien-Herzegowina in die Europäische Union gefordert.