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Region: Bosnien-Herzegowina

Eine Überlebende des Völkermordes von Srebrenica berichtet

„Die überlebenden Mütter, die meist, so wie ich, ganz alleine geblieben sind, stellen keine zu hohen Erwartungen; wir wollen nur die Wahrheit und die Bestrafung der Täter. Unsere brutal getöteten Söhne und Angehörigen kann uns niemand mehr zurückbringen. Aber wir wollen zumindest, dass das Verbrechen bei seinem Namen genannt wird und dass es niemandem erlaubt wird, das Ausmaß des Verbrechens zu relativieren, minimieren oder das Verbrechen gar zu leugnen.“

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Völkermord an 8.372 Bosniern im Juli 1995 durch serbische Truppen

Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Südosteuropa, über den Völkermord im Juli 1995 und die Lage der Menschen in Srebrenica heute.

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Gedenken an die 8.372 Opfer des Völkermordes
© Sean Connell/GfbV

Gedenken an die 8.372 Opfer des Völkermordes

Gemeinsam mit der Bosniakischen Kulturgemeinschaft „Hannover“ e.V. und der bosnischen Diaspora in Deutschland erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am heutigen Donnerstag mit einer Mahnwache in Hannover an das Massaker von Srebrenica am 11. Juli 1995. Vor 18 Jahren marschierten serbische Truppen unter dem Kommando von General Ratko Mladic in der ostbosnischen UN-Schutzzone ein.

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Jetzt Wiedervereinigung Bosniens einleiten!

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt, dass sich der serbische Präsident Tomislav Nikolic für die Verbrechen, die im Namen Serbiens an Bosniaken begangen wurden, entschuldigt hat. Es ist ein Schritt nach vorn, wenn Nikolic nach Srebrenica fahren und dort kniend um Verzeihung für Serbien bitten will.

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„Dritte Welt in Europa“ – Deutschland soll Entwicklungsprogramm für verelendete Roma auf dem Balkan finanzieren

Deutschland soll für die verelendeten Roma in den Balkanstaaten ein wirksames Entwicklungsprogramm finanzieren. Anlässlich des Welt-Roma-Tages am kommenden Montag (8.April) erklärte der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, in Göttingen.

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Mahnmal für die zwei Millionen 1945 vergewaltigten deutschen Frauen gefordert

Ein würdiges Mahnmal für die zwei Millionen nach Kriegsende 1945 vergewaltigten deutschen Frauen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des internationalen Frauentages (8.3.) gefordert. Es ist höchste Zeit, für die Opfer dieses furchtbaren Verbrechens der Roten Armee eine Gedenkstätte zu errichten, an der aber auch an die Opfer von Massenvergewaltigungen anderer Kriege oder Bürgerkriege wie in Bosnien oder Darfur erinnert wird.

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Schluss mit Massenvergewaltigung und Genozid! – GfbV fordert Frauenrechte ein

Frauen und Männer erheben sich infolge der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ in mehr als 200 Ländern und 80 deutschen Städten – auch hier in Göttingen -, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt, die Frauen auf allen Kontinenten widerfährt, zu setzen. Jede dritte Frau war weltweit bereits Opfer von Gewalt, Vergewaltigungen, Schlägen und Misshandlungen.

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Empörung über Demonstrationsverbot für bosnische Muslime im serbisch beherrschten Prijedor in Nordwestbosnien

Das Verbot einer friedlichen Protestkundgebung bosnischer Muslime in Prijedor im serbisch beherrschten Teil Bosnien-Herzegowinas ist bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf Empörung gestoßen. Es ist skandalös, dass Behörden mitten in Europa ungehindert ein System der Apartheid errichten und die Überlebenden des Genozids in Bosnien schikanieren können.

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Nobelpreis für EU muss Verpflichtung für Friedensarbeit sein: Bosnien und Zypern wiedervereinigen!

Die Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis 2012 muss für die EU Verpflichtung sein, ihre Friedensarbeit gerade auch auf dem eigenen Kontinent zu verstärken, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen.

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