Ureinwohner, die öffentlich für die Menschenrechte ihrer Gemeinschaften eintreten, sind in vielen Ländern der Welt in großer Gefahr. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker (9.8.) aufmerksam.
Expedition Heimat – Mit Eliane Fernandes Ferreira durch Brasilien
In einer Fernsehdokumentation der Deutschen Welle gewährt die Ethnologin und Brasilien-Expertin der GfbV, Eliane Fernandes Ferreira, Einblicke in ihre Heimat Brasilien.
Gauck soll sich in Brasilien zum Fürsprecher bedrohter Indigener machen
Bundespräsident Joachim Gauck soll sich in Brasilien zum Fürsprecher bedrängter indigener Gemeinschaften machen. Darum hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihn kurz vor seiner Abreise nach Südamerika gebeten. Wir müssen befürchten, dass mühsam erkämpfte Grundrechte der Ureinwohner gleich durch mehrere Gesetzesvorhaben massiv eingeschränkt werden.
Deutschlands strategische Partner sind Feinde der Menschenrechte – Saudi-Arabiens Wahhabiten säen Terror
Die Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel von Montagabend in den ARD-Tagesthemen, ein Verkauf deutscher Panzer an Saudi-Arabien sei durch die strategische Partnerschaft mit diesem Land und seiner Bedeutung für Stabilität am Persischen Golf gerechtfertigt, ist bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen auf scharfe Kritik gestoßen.
Baustopp am umstrittenen Belo-Monte-Staudamm in Brasilien
Mit großer Freude begrüßt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den neuerlichen Baustopp, den ein brasilianisches Gericht für den umstrittenen Belo-Monte-Staudamm am Xingu-Fluss im brasilianischen Bundesstaat Pará angeordnet hat. Zu Recht feiern die indigenen und nicht-indigenen Gegner dieses Mega-Projektes die Entscheidung als wichtigen Sieg.
Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor Eskalation am Baugebiet des Belo-Monte-Staudamms in Brasilien
Nach der Gefangennahme von drei Ingenieuren des Firmenkonsortiums Norte Energia S.A. (NESA) durch Stammesführer der Juruna und Arara warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Zuspitzung der Situation im brasilianischen Amazonasgebiet. Die Indianer leiden schon jetzt unter den Folgen der ersten Bauarbeiten zur Errichtung des umstrittenen Belo.
Menschenrechts- und Umweltorganisationen protestieren gegen Amazonas-Staudamm Belo Monte
Zum Auftakt des Rio+20-Gipfels protestierten Umwelt- und Menschenrechtsgruppen am Mittwoch in Berlin vor der brasilianischen Botschaft und in Heidenheim vor dem Firmensitz von Voith gegen das umstrittene Staudammprojekt Belo Monte im brasilianischen Bundesstaat Pará und die Beteiligung deutscher Unternehmen daran.
Rio+20: Binationales Schutzgebiet für unkontaktierte indigene Gemeinschaften im brasilianisch-peruanischen Grenzgebiet gefordert
Führende Vertreter der wichtigsten Dachorganisationen indigener Gemeinschaften des Amazonasgebiets fordern in der brasilianisch-peruanischen Grenzregion ein binationales Schutzgebiet für unkontaktierte indigene Gruppen. Auf einer von der Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) organisierten Informationsveranstaltung (Side Event) im Rahmen des Nachhaltigkeitsgipfels Rio+20 bekräftigte der Menschenrechtler Franz Fluch am Montagabend (Ortszeit), dass die Bewohner des Regenwaldes ein Recht auf ihre traditionelle Lebensweise hätten.
EINLADUNG zur Mahnwache in Berlin am 20. Juni 2012
Anlässlich der Rio+20-Konferenz wird es auch in Deutschland Proteste gegen den Belo-Monte-Staudamm in Brasilien geben: Ein Bündnis aus Menschenrechts- und Umweltorganisationen wird am kommenden Mittwoch vor der Botschaft Brasiliens in Berlin mit einer Mahnwache die Kritik der Projektgegner unterstützen.