Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Zum Auftakt des Rio+20-Gipfels protestierten Umwelt- und Menschenrechtsgruppen am Mittwoch in Berlin vor der brasilianischen Botschaft und in Heidenheim vor dem Firmensitz von Voith gegen das umstrittene Staudammprojekt Belo Monte im brasilianischen Bundesstaat Pará und die Beteiligung deutscher Unternehmen daran. Die Demonstranten forderten einen sofortigen Baustopp, den Ausstieg von Voith Hydor aus dem Projekt sowie die Einhaltung der Empfehlungen der Weltstaudammkommission bei allen Staudammprojekten. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) beteiligte sich an dem Protest aus Sorge um mehr als 20.000 Menschen, denen durch das Projekt die Vertreibung droht. Darüber hinaus werden viele indigene Fischer am Xingú-Fluss ihre Lebensgrundlage verlieren. Eine in freiwilliger Isolation lebende indigene Gruppe gerät durch die Bauarbeiten in Lebensgefahr.

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