Eskalation der Gewalt gegen indigene Gemeinschaften in Brasilien
Der Tod von zwei Mitgliedern der Guarani-Kaiowá in Brasilien in diesem Monat verdeutlicht laut der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die dramatische Eskalation der Gewalt gegen indigene Gemei…
Waldbrand im Valle Tucabaca im Chiquitanía-Trockenwald in Bolivien, 2022 Foto: Claudia Belaunde/FCBC
Tag des Amazonas (5.9.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt zum Tag des Amazonas (5.9.) vor der Zerstörung wichtiger angrenzender Ökosysteme und der Bedrohung der dort lebenden indigenen Völker durch verheer…
Die deutsche Bundesregierung muss sich im Rahmen der Energiewende zur Einhaltung der ILO-Konvention 169 und der UN-Erklärung über die Rechte Indigener Völker verpflichten und ihr eigenes Lieferkett…
Einladung zur Menschenrechtsaktion in Hamburg (9.8.)
Zum Internationalen Tag der indigenen Völker am 9. August veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine audiovisuelle Straßenaktion in der Hamburger Innenstadt. Wir laden Sie herzli…
Illegaler Bau einer Landstraße auf indigenen Gebieten
Im August 2021 sind zwei Traktoren einer Holzfirma ohne jegliche Erlaubnis in das Territorium der Asháninka aus der Gemeinschaft Sawawo (Peru) eingedrungen. Die Holzfirma versucht illegal eine Stra…
Blick von oben über den Regenwald am Amazonas
CC BY-SA 2.0
Tourismus und Menschenrechte
Verantwortungsbewusstes Reisen in indigene Gebiete, zum Beispiel im Amazonas, kann das Wohlergehen der lokalen Bevölkerung unterstützen, Wissen und Verständnis schaffen und dabei die Umwelt schonen. Das klappt natürlich nur, wenn die Indigenen vor Ort ihre Gäste aus freien Stücken willkommen heißen und die Reisen in ihr Gebiet selbst anbieten.
Obwohl der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva eine indigenen-freundlichere Politik anstrebt, gehen die Angriffe auf indigene Rechte im Parlament des südamerikanischen Staates weiter. Die Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor einer aktuellen Gesetzesinitiative, die das neu gegründete Ministerium für indigene Angelegenheiten deutlich schwächen würde.
Am vergangenen Samstag, den 8. April, wurde der Asháninka-Vertreter Santiago Contoricón Antúnez aus der indigenen Gemeinschaft Puerto Ocopa, Bezirk Río Tambo, Provinz Satipo, im zentralen Dschungel von Peru, ermordet. Laut dem peruanischen interkulturellen Kommunikationsdienst SERVINDI wurde er in seinem eigenen Zuhause gegen 19.30 Uhr in den Kopf geschossen. Die Mörder konnten daraufhin auf einem Motorrad flüchten.
Zusatzvereinbarung zum EU-Mercosur-Freihandelsabkommen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker sieht in der geleakten Zusatzvereinbarung zum geplanten EU-Mercosur-Abkommen keinen ausreichenden Schutz für die indigenen Völker in den Ländern des Mercosur-Blocks. Die Zusatzvereinbarung wird die negativen Auswirkungen der Ausdehnung der industriellen Landwirtschaft durch das Abkommen nicht aufhalten.