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Region: Chile

Mapuche-Delegation beim Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten der Vereinten Nationen in New York
Rafael Railaf von der Stiftung "FOLIL" hält während der 15. Sitzung des Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten der Vereinten Nationen in New York die Flagge der Mapuche hoch. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von "FOLIL"

Mapuche-Delegation beim Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten der Vereinten Nationen in New York

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ermöglichte der Stiftung „FOLIL“ durch Akkreditierung die Teilnahme am United Nations Permanent Forum on Indigenous Issues (UNPFII) in New York.

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Chilenische Präsidentin zu Gast in Berlin (27.10.2014)
Catrilao und Chocori berichten über die Situation der Mapuches in Chile © GfbV

Chilenische Präsidentin zu Gast in Berlin (27.10.2014)

Anlässlich des Staatsbesuchs der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet am kommenden Montag in Berlin macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die unerträgliche Kriminalisierung von Mapuche-Bürgerrechtlern in dem südamerikanischen Land aufmerksam. Immer wieder werden Mapuche-Indianer als Terroristen vor Gericht gestellt, nur weil sie mit Mitteln des friedlichen Widerstands ihre Landrechte durchsetzen wollen.

# Pressemitteilungen

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Memorandum: Die Mapuche in Chile

Der Mapuchekonflikt um die Landrechte im Süden Chiles reicht bis zum Beginn der Kolonialzeit zurück. Noch heute halten die Auseinandersetzungen um die Territorien der Mapuche an, wobei sich die Fronten zwischen Regierung und dem indigenen Volk weiter verhärtet haben.

# Reporte/Memoranden

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Alina Rodenkirchen über die Lage der Mapuche in Chile

Alina Rodenkirchen, Mapuche-Koordinatorin und Sprecherin der Kölner Regionalgruppe der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) über die Lage der Mapuche in Chile. Die Mapuche werden vom chilenischen Staat mit repressiven Maßnahmen überzogen. Die Anerkennung als indigenes Volk wird ihnen verweigert.

# Reporte/Memoranden

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Indigene Menschenrechtler brauchen mehr Schutz

Ureinwohner, die öffentlich für die Menschenrechte ihrer Gemeinschaften eintreten, sind in vielen Ländern der Welt in großer Gefahr. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker (9.8.) aufmerksam.

# Pressemitteilungen

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Memorandum: Mapuche-Konflikt

Der Mapuche-Konflikt im Süden Chiles hat am Freitag, den 04. Januar 2013, neue Opfer gefordert. Bei einem Brandanschlag auf das Wohnhaus des Ehepaares Werner Luchsinger und Vivianne McKay auf der Farm Lumahue in Vilcún kamen die betagten Eheleute ums Leben. Bislang ist nicht geklärt, wer dafür verantwortlich ist. Ein Bekennerschreiben liegt nicht vor. Die Familie Luchsinger war Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Schweiz in Chile eingewandert und hatte 1906 den Grundstock für ihren heutigen Großgrundbesitz im traditionellen Gebiet der Mapuche gelegt. Die Mapuche erheben Anspruch auf dieses Land. Der Konflikt zwischen der Familie Luchsinger und der Landbewegung der Mapuche zeigt, wie weit in die Geschichte des Landes die Wurzeln der Auseinandersetzungen zurückreichen. Die Verbitterung aufseiten der Mapuche ist auch deshalb besonders groß, weil durch die Diktatur unter General Augusto Pinochet (1973-1990) eine unter seinem Vorgänger Salvador Allende (1970-1973) durchgeführte Landreform zurückgenommen und ihnen damit die Lebensbasis entzogen wurde. Sie leiden unter der Enteignung und der Auflösung ihres gemeinschaftlichen Landbesitzes bis heute. Entschädigt wurden sie nicht.

# Reporte/Memoranden

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„Bitte setzen Sie sich in Chile für einen fairen Dialog zwischen Mapuche und Chilenischer Regierung ein“

Mit einem Schreiben hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, ihre Teilnahme am EU-Lateinamerikagipfel am kommenden Wochenende in Santiago de Chile zu nutzen, um sich bei Präsident Sebastián Piñera für die Anliegen der Mapuche und einen fairen Dialog einzusetzen.

# Pressemitteilungen

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„Chilenische Regierung gießt Öl ins Feuer“

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Eskalation der Gewalt in den Mapuche-Gebieten im Süden Chiles. „Wir sind außerordentlich besorgt, dass die seit langem zunehmenden Spannungen zwischen den Indianern, die um ihre Landrechte kämpfen, und Landwirtschafts- oder Forstunternehmen, die das umstrittene Mapucheland heute nutzen, zu offener Gewalt umschlagen und außer Kontrolle geraten könnten.

# Pressemitteilungen

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Gesellschaft für bedrohte Völker trauert um Menschenrechtler Helmut Frenz

Die Gesellschaft für bedrohte Völker trauert um den Theologen und Menschenrechtler Helmut Frenz, der am Dienstag in Hamburg im Alter von 78 Jahren gestorben ist. Altbischof Frenz hat in regelmäßiger Folge viele Jahre und Jahrzehnte lang unsere Menschenrechtsinitiativen für ethnische und religiöse Minderheiten unterstützt.

# Pressemitteilungen

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