Mahnwache vor der Aula der Universität: Wissenschaftler sollen sich für Freilassung von inhaftiertem Professor von chinesischer Partner-Universität einsetzen
Mit einer Mahnwache haben wir anlässlich des „2. Wirtschaftstages China“ an der Göttinger Universität an das Schicksal des in der chinesischen Partnerstadt Nanjing inhaftierten Professors Guo Quan erinnert und mehr Einsatz der Göttinger Universität für die Freilassung des Wissenschaftlers angemahnt.
Mahnwache vor der Aula der Universität: Wissenschaftler sollen sich für Freilassung von inhaftiertem Professor von chinesischer Partner-Universität einsetzen
Mahnwache vor der Aula der Universität
am Montag, dem 2. Februar 2015,
zwischen 14 und 15 Uhr
am Wilhelmplatz in Göttingen.
Mit einer Mahnwache wird die GfbV anlässlich des „2. Wirtschaftstages China“ an der Göttinger Universität an das Schicksal des in der chinesischen Partnerstadt Nanjing inhaftierten Professors Guo Quan erinnern und mehr Einsatz der Göttinger Universität für die Freilassung des Wissenschaftlers anmahnen.
Flüchtlingsdrama eskaliert: Thailand soll Uiguren aus China in die Türkei ausreisen lassen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung Thailands aufgefordert, 367 uigurische Flüchtlinge aus China in die Türkei ausreisen zu lassen. „Flüchtlinge sind keine Handelsware. Da…
Memorandum dokumentiert: Abbau Seltener Erden gefährdet mongolische Nomaden in China
Chinas Nomaden in der Inneren Mongolei sind akut von Landraub und den Folgen des Bergbaus bedroht. Wenn die deutsche Wirtschaft wegen der jüngst von China beschlossenen Freigabe des Exports von Seltenen Erden jubelt, dann ist dies verständlich. Für die Nomaden in der Inneren Mongolei bedeutet dies aber das Aus, weil sie massiv unter den Folgen des Bergbaus leiden.
China stigmatisiert muslimische Uiguren pauschal als Terroristen – Ursachen der Gewalt werden ignoriert
Anlässlich der Tötung von sechs Uiguren durch Polizisten im Nordwesten Chinas hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der chinesischen Regierung vorgeworfen, die Muslime pauschal als mutmaßliche Terroristen zu behandeln, mit neuen Gesetzen die Religionsfreiheit von Uiguren gezielt einzuschränken und so die Gewalt in uigurischen Siedlungsgebieten zu schüren.
Universität Stockholm schließt chinesisches Konfuzius-Institut
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt es, dass nun auch in Europa die politische und ideologische Unabhängigkeit der von China geförderten Konfuzius-Institute auf den Prüfstand gestellt wird. Zum Jahreswechsel hatte die Universität Stockholm nach öffentlicher Kritik die Schließung des dortigen Konfuzius-Instituts angekündigt.
Weltkonferenz der Konfuzius-Institute tagt in China (7./8.12.)
Während in Xiamen in China die 9. Weltkonferenz der Konfuzius-Institute tagte (7./8.12.), hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Anhörung im Deutschen Bundestag zu den Folgen der Ausbreitung von Konfuzius-Instituten für die Freiheit der Wissenschaft an deutschen Universitäten gefordert. Das deutsche Parlament sollte dem Beispiel des US-Kongresses folgen und in einer öffentlichen Anhörung untersuchen, ob die Unabhängigkeit der wissenschaftlichen Lehre durch die enge Anbindung von Konfuzius-Instituten an sinologische Institute gefährdet ist.
China kündigt Stopp des Organraubs an: Zweifel an „freiwilliger“ Organentnahme
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zweifelt an der Ankündigung Chinas, dass Hingerichteten künftig keine Organe mehr geraubt, sondern nur noch freiwillige Organspenden akzeptiert werden sollen. Solange die chinesische Justiz staatliche Willkür weder stoppen kann noch will, können sich inhaftierte Gewissensgefangene und ihre Angehörigen nicht wirksam gegen Organraub wehren. In einem Staat, in dem sich Funktionäre nicht an Gesetze gebunden fühlen, kann es auch keine „Freiwilligkeit“ geben.
Deutsch-chinesischer Menschenrechtsdialog in Berlin (4.12.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat angesichts eskalierender Menschenrechtsverletzungen in China eine Einstellung des Menschenrechtsdialogs mit der Volksrepublik gefordert. Menschenrechtsfragen müssen wieder eine zentralere Bedeutung im Verhältnis zu China bekommen und dürfen nicht mehr in ein Dialogforum ausgegliedert werden, das selten tagt und von den Regierungen beider Staaten kaum ernst genommenen wird.