China: Scharfe Kritik an Todesurteilen gegen 27 Uiguren
Mit Entsetzen und scharfer Kritik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf reagiert, dass am heutigen Montag in China 27 Uiguren zum Tode verurteilt wurden. Aufgrund von Augenzeugenberichten gibt es berechtigte Zweifel an der offiziellen Darstellung des Tatgeschehens, das offiziell als „Angriff“ auf eine Polizeistation dargestellt wird.
Menschenrechtler demonstrieren für Freilassung von inhaftiertem uigurischen Professor
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und der Weltkongress der Uiguren (WUC) demonstrierten während der 3. Deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen am Freitag in Berlin vor dem Bundeskanzleramt für die Freilassung des in China zu lebenslanger Haft verurteilten uigurischen Professors Ilham Tohti.
Menschenrechtsreport Nr. 74: Menschenrechtler in China
Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat sich im September 2014 in zwei Ansprachen zur „Demokratie“ bekannt. Doch wenn Xi Jinping von „Demokratie“ spricht, denkt er nicht an politische Mitsprache im Sinne westlicher parlamentarischer Demokratien. Dass in dieses Konzept nicht mehr Freiheitsrechte für Bürgerinnen und Bürger passen, bekamen Chinas Menschenrechtler in den Jahren 2013/2014 leidvoll zu spüren.
Neuer Menschenrechtsreport dokumentiert zunehmende Übergriffe auf Menschenrechtler in China
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat unmittelbar vor dem 3. Deutsch – chinesischen Regierungsdialog in Berlin einen neuen Menschenrechtsreport veröffentlicht, in dem sie die zunehmende Verfolgung von Menschenrechtlern in China dokumentiert. In dem 56-seitigen Report stellt die GfbV beispielhaft 347 Fälle von Menschenrechtlern in der Volksrepublik dar, die in den Jahren 2013/2014 schikaniert und verfolgt wurden.
Merkel soll sich beim deutsch-chinesischem Gipfel für Demokratie in Hongkong und verfolgte Menschenrechtler einsetzen
Angesichts der Proteste zehntausender Einwohnern von Hongkong für mehr Demokratie startet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) heute einen Online-Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich beim deutsch-chinesischen Gipfeltreffen in Berlin in der kommenden Woche für politische Reformen und Dialog in Hongkong einzusetzen.
Unrechtsverfahren gegen Professor Ilham Tohti wegen Separatismus in China
Update 23.09.2014: Professor Tohti ist leider zu lebenslanger Haft verurteilt werden.
Am 17.09.2014 eröffnet in Urumtschi, China, das Gerichtsverfahren gegen den ehemaligen Wirtschaftsprofessor der Nationalitäten-Universität in Peking. Tohti wird von den Behörden „Separatismus“ vorgeworfen. Ihm droht eine langjährige Haftstrafe, vielleicht sogar die Todesstrafe.
Unser GfbV-Asienreferent erklärt, warum dieses Gerichtsverfahren so dramatische Auswirkungen für die Uiguren haben könnte.
China: Lebenslange Haftstrafe für uigurischen Professor
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Verurteilung des uigurischen Professors Ilham Tohti in China zu lebenslanger Haft scharf kritisiert. Dies ist ein Unrechtsurteil einer Gesinnungsjustiz, die systematisch unbequeme Mahner zum Schweigen bringt.
Uiguren-Konflikt in China droht weiter zu eskalieren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Justizbehörden vorgeworfen, den uigurischen Menschenrechtler und Wirtschaftsprofessor Ilham Tohti in einem Unrechtsverfahren mundtot zu machen. Mit haarsträubenden Vorwürfen und erfundenen vermeintlichen „Beweisen“ soll ein unliebsamer Kritiker der chinesischen Nationalitätenpolitik gezielt ausgeschaltet werden.
Papst soll sich für Schutz nordkoreanischer Flüchtlinge und ihrer Helfer einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Papst Franziskus appelliert, sich bei seiner Reise nach Südkorea für mehr Schutz von christlichen Flüchtlingen aus Nordkorea und ihren Helfern einzusetzen. Jedes Jahr fliehen rund 1.500 Menschen aus Nordkorea meist über China und südostasiatische Staaten nach Südkorea.