Blutiges Jahr 2013: Mindestens 215 Tote bei Gewalt im Nordwesten Chinas
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zum Jahresende eine alarmierende Bilanz der eskalierenden Gewalt zwischen Uiguren und Han-Chinesen im Nordwesten Chinas gezogen. Mindestens 215 Menschen sind bei politisch motivierter Gewalt in Xinjiang im Jahr 2013 getötet worden.
China feiert 120. Geburtstag von Staatsgründer Mao Tse-tung (26.12.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Feiern zum 120. Geburtstag des Staatsgründers Mao als „einseitig“ und „verherrlichend“ kritisiert. Maos Verbrechen wurden bei den Feiern ausgeblendet. Doch der Gründer der Volksrepublik ist nicht nur der Nationalheld Chinas, sondern auch ein Massenmörder, der den gewaltsamen Tod von rund 40 Millionen Menschen zu verantworten hat.
Chinas Antiterror-Kampf im Zwielicht – Gewaltsamer Tod von 16 Menschen erscheint in neuem Licht
Nach dem gewaltsamen Tod von 16 Menschen am vergangenen Sonntag in der Uiguren-Region im Nordwesten Chinas hält der Streit über ihre Identität und Todesumstände weiter an. Dorfbewohner und lokale Verantwortliche der Kommunistischen Partei widersprachen inzwischen der offiziellen Darstellung des chinesischen Außenministeriums, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag.
Unabhängige Untersuchung gefordert – Warnung vor noch mehr Gewalt in Nordwest-China
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine unabhängige Untersuchung eines Polizei-Einsatzes gefordert, bei dem nach offiziellen chinesischen Angaben am letzten Wochenende 14 Uiguren und zwei chinesische Polizisten im Nordwesten des Landes getötet wurden. Jeden Monat sterben zurzeit 15 bis 20 Uiguren unter den Kugeln der Polizei. Wenn die Umstände ihres Todes nicht von unabhängiger Seite untersucht werden, wird der Kreislauf der Gewalt in der Konfliktregion weiter angeheizt.
Appell an neue Bundesregierung: Keine Leisetreterei bei Menschenrechten
Zum Tag der Menschenrechte hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die neue Bundesregierung appelliert, engagiert für Menschenrechte gerade auch in strategischen Partnerländern Deutschlands einzutreten. Menschenrechte sind unteilbar und gelten auf der ganzen Welt – auch in Russland, China, Vietnam, der Türkei und dem Iran.
Folgt designierter deutscher Außenminister Camerons Beispiel? – Massive Zunahme von Verhaftungen in Tibet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer weiteren Ausgrenzung von Menschenrechtsfragen in der China-Politik Europas gewarnt. Am Wochenende hatte die britische Tageszeitung „Guardian“ unter Berufung auf britische Regierungskreise berichtet, Premierminister David Cameron werde bei seiner China-Reise nächste Woche nicht den Tibet-Konflikt ansprechen.
Verfolgung in Tibet hält an – Kampf gegen Dalai Lama wird fortgesetzt
Ein Jahr nach Amtsantritt des neuen Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping, am 15. November 2012 zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine traurige Bilanz. Trotz vieler Reformversprechen hat sich die Tibet-Politik der chinesischen Regierung nicht verändert. Nach wie vor herrscht China in Tibet mit eiserner Faust.
Gewalt und Verfolgung der Uiguren werden weiter zunehmen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Zunahme von Gewalt und Verfolgung in der von Uiguren bewohnten Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas. Der tödliche Zwischenfall in Peking wird die Gewaltspirale in der Unruheregion weiter anheizen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Regierung vorgeworfen, einen neuen Mao-Kult zu fördern, statt endlich auch die Schattenseiten seiner Gewaltherrschaft aufzuarbeiten. Scharf kritisierte die Menschenrechtsorganisation die für Dezember 2013 geplanten aufwändigen Feiern zum 120. Geburtstag Maos. Während ein Viertel der Senioren Chinas unter der Armutsgrenze lebt und mehr als 260 Millionen Wanderarbeiter alltäglich um ihr Überleben kämpfen, leistet sich Chinas Führung eine pompöse Feier für einen Massenmörder.