Mehr Repression und Antiterror-Strafverfahren – Chinas Regierung muss umdenken, um Gewalt zu stoppen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein Ende der Verfolgung von uigurischen Menschenrechtlern gefordert, um die eskalierende Gewalt im Nordwesten Chinas zu stoppen. Chinas Behörden sollten Dutzende aus politischen Gründen inhaftierte uigurische Blogger, Journalisten, Wissenschaftler und Menschenrechtler aus der Haft entlassen, um einen glaubwürdigen Dialog mit Uiguren zu ermöglichen. Auch sollten die massiven Einschränkungen der Religionsfreiheit für muslimische Uiguren aufgehoben werden
Südsudan droht Hungerkatastrophe – Wettlauf mit der Zeit – Ohne Frieden kein Ende des Hungers in Sicht
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer Hungerkatastrophe im Südsudan gewarnt. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, ob es den Helfern gelingt, bis zum Beginn der Regenzeit im April alle auf Hilfe angewiesenen 3,7 Millionen Südsudanesen mit ausreichend Hilfsgütern zu versorgen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Regierung vorgeworfen, rechtsstaatliche Grundsätze zu ignorieren und Menschenrechtler systematisch zu kriminalisieren. Die Kampagne der chinesischen Regierung gegen Menschenrechtsverteidiger ist ein schwerer Rückschlag für die Bemühungen um mehr Rechtsstaatlichkeit in der Volksrepublik.
Kritik an geplanter Schutztruppe für Öl-Förderanlagen – Profit aus Öl-Export darf nicht Kriegskassen füllen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Aufbau einer vom Sudan und Südsudan geplanten gemeinsamen Schutztruppe für Öl-Förderanlagen in beiden Staaten kritisiert. Der Profit aus dem Öl-Export darf nicht zum Blankoscheck für Krieg, Flüchtlingselend und für den Machterhalt von zwei autoritären Regimes werden
Blutiges Jahr 2013: Mindestens 215 Tote bei Gewalt im Nordwesten Chinas
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zum Jahresende eine alarmierende Bilanz der eskalierenden Gewalt zwischen Uiguren und Han-Chinesen im Nordwesten Chinas gezogen. Mindestens 215 Menschen sind bei politisch motivierter Gewalt in Xinjiang im Jahr 2013 getötet worden.
China feiert 120. Geburtstag von Staatsgründer Mao Tse-tung (26.12.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Feiern zum 120. Geburtstag des Staatsgründers Mao als „einseitig“ und „verherrlichend“ kritisiert. Maos Verbrechen wurden bei den Feiern ausgeblendet. Doch der Gründer der Volksrepublik ist nicht nur der Nationalheld Chinas, sondern auch ein Massenmörder, der den gewaltsamen Tod von rund 40 Millionen Menschen zu verantworten hat.
Chinas Antiterror-Kampf im Zwielicht – Gewaltsamer Tod von 16 Menschen erscheint in neuem Licht
Nach dem gewaltsamen Tod von 16 Menschen am vergangenen Sonntag in der Uiguren-Region im Nordwesten Chinas hält der Streit über ihre Identität und Todesumstände weiter an. Dorfbewohner und lokale Verantwortliche der Kommunistischen Partei widersprachen inzwischen der offiziellen Darstellung des chinesischen Außenministeriums, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag.
Unabhängige Untersuchung gefordert – Warnung vor noch mehr Gewalt in Nordwest-China
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine unabhängige Untersuchung eines Polizei-Einsatzes gefordert, bei dem nach offiziellen chinesischen Angaben am letzten Wochenende 14 Uiguren und zwei chinesische Polizisten im Nordwesten des Landes getötet wurden. Jeden Monat sterben zurzeit 15 bis 20 Uiguren unter den Kugeln der Polizei. Wenn die Umstände ihres Todes nicht von unabhängiger Seite untersucht werden, wird der Kreislauf der Gewalt in der Konfliktregion weiter angeheizt.
Appell an neue Bundesregierung: Keine Leisetreterei bei Menschenrechten
Zum Tag der Menschenrechte hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die neue Bundesregierung appelliert, engagiert für Menschenrechte gerade auch in strategischen Partnerländern Deutschlands einzutreten. Menschenrechte sind unteilbar und gelten auf der ganzen Welt – auch in Russland, China, Vietnam, der Türkei und dem Iran.