Drei Mönche wegen „Anstiftung zur Selbstverbrennung“ zu hohen Haftstrafen verurteilt
Wegen angeblicher „Anstiftung zur Selbstverbrennung“ sind der tibetische Abt eines buddhistischen Klosters und zwei seiner Mitarbeiter in der chinesischen Provinz Qinghai zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. „Mit diesem Unrechtsurteil sollen die von Chinas Behörden eingesetzten Äbte tibetischer Klöster gezielt eingeschüchtert und zu mehr Kontrolle der Mönche und Nonnen angehalten werden
Hacker-Angriffe aus China auf uigurische Menschenrechtler
Kurz vor dem dritten Jahrestag schwerer Unruhen in Urumtschi greifen Hacker aus China gezielt Computersysteme uigurischer Menschenrechtler im Exil an. So wollen sie Gedenkveranstaltungen für die mehr als 200 Opfer der Auseinandersetzungen vom 5. Juli 2009 behindern. Hacker aus China versandten in den vergangenen Tagen gezielt mit Trojanern verseuchte Mails an führende Menschenrechtler des Weltkongresses der Uiguren (WUC), um Einblick in ihre Kommunikation zu bekommen.
2012 ist China-Kulturjahr bei uns in Deutschland. In vielen Städten wird es dazu Vorträge, Konzerte und Ausstellungen geben. Doch über die Zerstörung der tibetischen, uigurischen und mongolischen Kultur oder die Lage kritischer Künstler und Schriftsteller in China wird kaum informiert.
Schwere Vorwürfe gegen China: Anti-Folter-Konvention wird systematisch verletzt – Mindestens 114 Tibeter starben seit März 2008 in Haft
Nach dem Tod eines tibetischen Mönchs in Polizeigewahrsam hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Volksrepublik China am Donnerstag vorgeworfen, systematisch die Anti-Folter-Konvention zu verletzen. Unserer Menschenrechtsorganisation sind die Namen von mindestens 114 politischen Gefangene bekannt, die seit März 2008 in Tibet in Haft oder aufgrund von im Gefängnis erlittener Folter gestorben sind.
China will die letzten 1,2 Millionen Nomaden der Volksrepublik bis 2015 zwangsweise ansiedeln
Die Pläne der chinesischen Regierung, die letzten 1,2 Millionen Nomaden in der Volksrepublik bis 2015 anzusiedeln, sind bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen auf scharfe Kritik gestoßen. Wenn die Nomaden gezwungen werden, sich in neu errichteten Dörfern niederzulassen, wird eine Jahrtausende alte Lebens- und Wirtschaftsform willkürlich zerstört.
Alarmzeichen: Erfahrene Gesandte des Dalai Lama geben auf – Zuspitzung der Lage in Tibet überschattet Dialog mit China
Als Alarmzeichen wertet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass zwei der besten tibetischen Diplomaten ihr Amt als Gesandte des Dalai Lama für Gespräche mit der Regierung Chinas aufgeben. Die tibetische Exilregierung hat am Sonntag den Rücktritt von Lodi Gyari und Kelsang Gyaltsen ak
Wieder stirbt eine Tibeterin bei einer Selbstverbrennung
Am gestrigen Mittwoch hat sich erneut eine Tibeterin aus Protest gegen Chinas Tibet-Politik selbst verbrannt. Die Mutter von drei Kindern starb nahe einem Kloster in der tibetischen Autonomen Präfektur Ngaba in der Provinz Sichuan, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen. In dem alten tibetischen Siedlungsgebiet wurden in den vergangenen drei Jahren die meisten der 38 Selbstverbrennungen registriert.
Neuer Report dokumentiert dramatische Menschenrechtslage in Tibet: Europa muss handeln!
Anlässlich des bevorstehenden Europa-Besuchs des Dalai Lama und der Europäischen Solidaritätskundgebung für Tibet veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) am heutigen Donnerstag einen neuen Report zur Menschenrechtslage in Tibet.
Fluchthelferin des blinden Bürgerrechtlers Chen Guangcheng aus Göttingens und Leipzigs Partnerstadt Nanjing nach einer Woche Haft freigelassen
Die wichtigste Fluchthelferin des blinden chinesischen Bürgerrechtlers Chen Guangcheng ist nach einer Woche Haft freigelassen worden. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) stammt sie aus Göttingens und Leipzigs Partnerstadt Nanjing und heißt He Peirong.