Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
2012 ist China-Kulturjahr bei uns in Deutschland. In vielen Städten wird es dazu Vorträge, Konzerte und Ausstellungen geben. Doch über die Zerstörung der tibetischen, uigurischen und mongolischen Kultur oder die Lage kritischer Künstler und Schriftsteller in China wird kaum informiert.
Dabei sind das Themen, die ganz dringend öffentlich gemacht werden müssen! Denn die Verzweiflung der Betroffenen wächst, vor allem unter jungen Menschen. Viele Tibeter, Uiguren und Mongolen können es kaum noch ertragen, mitansehen zu müssen, wie ihre uralte Kultur verschwindet. Das autoritäre chinesische Regime lässt ihnen nicht einmal ihre Religionsfreiheit. Wenn sie sich für den Erhalt ihrer Kultur und Traditionen einsetzen, drohen ihnen und ihren Familien Haftstrafen und Folter!
Wir können den unterdrückten Tibetern, Uiguren und Mongolen, aber auch den verfolgten Autoren und Künstlern in China helfen! Denn Peking reagiert durchaus auf Kritik. Das zeigt das Beispiel des kritischen Künstlers Ai Weiwei. Er war eingesperrt und wurde nach internationalen Protesten schließlich freigelassen.

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