Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hält die Reise des Bundeskanzlers mit einer Wirtschaftsdelegation nach China für ein völlig falsches Signal.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert Bundeskanzler Scholz auf, bei seiner für den 3. und 4. November geplanten China-Reise auf die Mitnahme einer Wirtschaftsdelegation zu verzichten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist äußerst enttäuscht vom gestrigen Abstimmungsverhalten der Staaten im UN-Menschenrechtsrat. Autoritäre Regime verhinderten gemeinsam eine Debatte über die Verbrechen der chinesischen Regierung an den muslimischen Turkvölkern in der Region Xinjiang / Ostturkestan.
Die radikale Zero-Covid-Politik der chinesischen Regierung trifft die uigurische Provinz Xinjiang / Ostturkestan derzeit mit voller Härte. Seit einigen Tagen erreichen die GfbV immer mehr glaubhafter Berichte uigurischer Familien, die nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden – während Han-Familien weiter das Notwendigste bekommen.
UN-Bericht bestätigt Menschenrechtsverletzungen in China
Die Gesellschaft für bedrohte Völker begrüßt den UN-Bericht über Menschenrechtsverletzungen in der chinesischen Provinz Xinjiang / Ostturkestan und fordert Konsequenzen auch in Deutschland. Dieser UN-Bericht bestätigt endlich die längst bekannten Vorwürfe gegen chinesische Behörden. Deutsche Unternehmen in der Region haben nun keine Ausrede mehr: Sie müssen sich aus Xinjiang zurückziehen.
Einladung zu Menschenrechtsaktion in Wolfsburg (1.9.)
Volkswagen muss sein Schweigen zum Völkermord an den Uigur*innen beenden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker und der Weltkongress der Uiguren fordern den neuen VW-Chef Oliver Blume am Tage seines Arbeitsbeginns als CEO in Wolfsburg auf, das VW-Werk in Urumqi zu schließen.
GfbV unterzeichnet gemeinsamen Brief für die Freilassung von Idris Hasan
Der uigurische Aktivist Yidiresi Aishan muss, nach einem Jahr Haft in Marokko, die Ausweisung befürchten. Ein Jahr nach seiner Verhaftung am Flughafen Casablanca ist Yidiresi Aishan, auch Idris Has…
Anlässlich am 13. Juni beginnenden 50. Sitzung des UN-Menschen rechtsrates in Genf fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker, eine Sonderberichterstatterin oder einen Sonderberichterstatter für China einzusetzen. Die Bundesrepublik solle sich während der Sitzung gemeinsam mit verbündeten Staaten dafür einsetzen. Zudem müsse die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, endlich ihren Bericht über die Menschenrechtslage in Xinjiang veröffentlichen.
Verleihung des Nürnberger Menschenrechtspreises an Sayragul Sauytbay
„Nürnberg leistet mit der Auszeichnung von Sayragul Sauytbay einen wichtigen Beitrag zum Schutz mutiger Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler“, dankt die Gesellschaft für bedrohte Völker (Gfb…