Darfur-Flüchtlinge protestieren gegen Hilfskonferenz – Mehr Geld bringt keinen Frieden
Zehn Jahre nach Beginn des Völkermords im Westen des Sudan will die internationale Staatengemeinschaft auf einer Konferenz in Doha (Qatar) mehr als sieben Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau der zerstörten Region mobilisieren.
Mahnmal für die zwei Millionen 1945 vergewaltigten deutschen Frauen gefordert
Ein würdiges Mahnmal für die zwei Millionen nach Kriegsende 1945 vergewaltigten deutschen Frauen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des internationalen Frauentages (8.3.) gefordert. Es ist höchste Zeit, für die Opfer dieses furchtbaren Verbrechens der Roten Armee eine Gedenkstätte zu errichten, an der aber auch an die Opfer von Massenvergewaltigungen anderer Kriege oder Bürgerkriege wie in Bosnien oder Darfur erinnert wird.
Kein Ende von Gewalt und Straflosigkeit in Darfur – Zivilbevölkerung enttäuscht über internationale Gemeinschaft
Anlässlich des zehnten Jahrestags des Beginns des Völkermords in Darfur macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die anhaltende Gewalt und Straflosigkeit im Westen des Sudan aufmerksam. Trotz zweier Friedensabkommen ist Darfur heute weiter denn je zuvor von einem dauerhaften Frieden entfernt.
Bis zu 70.000 Binnenflüchtlinge im Westen des Sudan erneut auf der Flucht
Bis zu 70.000 Binnenflüchtlinge sind im Westen des Sudan aus zwei Flüchtlingslagern geflohen, nachdem unter den sudanesischen Bewachern der Camps schwere Kämpfe ausgebrochen waren. Mindestens 21 Menschen sind seit Beginn der Auseinandersetzungen am vergangenen Samstag getötet und mehr als 600 verletzt worden, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen.
Bankrotterklärung: Trotz neuer Bombenangriffe will Weltsicherheitsrat Friedenstruppen im Westen des Sudan verringern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Pläne des Weltsicherheitsrates, die Präsenz der UNAMID-Friedenstruppe im Westen des Sudan deutlich zu verringern. Für die Zivilbevölkerung in Darfur gibt es auch fünf Jahre nach der Stationierung von Truppen der Afrikanischen Union und den Vereinten Nationen noch immer keine Sicherheit.
Darfur braucht Gerechtigkeit! Mehr Engagement bei Bekämpfung von Straflosigkeit für Völkermord in Darfur gefordert
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr Engagement der internationalen Gemeinschaft bei der Bekämpfung von Straflosigkeit für Völkermord und Kriegsverbrechen in Darfur gefordert. Bislang ist die internationale Gemeinschaft kläglich gescheitert mit ihren Bemühungen, die Verantwortlichen für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord im Westen des Sudan zur Rechenschaft zu ziehen.
Vage Friedenshoffnung für Darfur – Sudan soll Friedensprozess erneuern und öffnen
Nach dem gewaltsamen Tod des Chefs der JEM-Rebellen in Darfur gibt es eine vage Hoffnung auf Frieden im Westen des Sudan, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen. Nur wenn der Darfur-Friedensprozess nun erneuert und für die JEM geöffnet wird, gibt es eine reelle Hoffnung auf Frieden im Westen des Sudan.
Friedensvertrag ohne Frieden – Darfur-Flüchtlinge fordern Sicherheit, nicht leere Versprechungen
Als „Augenwischerei“ bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Darfur-Friedensabkommen, das voraussichtlich am 14. Juli 2011 in Doha (Katar) unterzeichnet wird. „Für die fast zwei Millionen Vertriebenen aus Darfur ist das Abkommen der blanke Hohn.
Brennpunkt Sudan: Menschenrechte und Schutz der Zivilbevölkerung sichern!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die deutsche Bundesregierung appelliert, sich während des deutschen Vorsitzes im Weltsicherheitsrat besonders für den Sudan zu engagieren. Der Sudan ist ein Brennpunkt, der in den nächsten Wochen höchste Aufmerksamkeit erfordert.