Menschenrechtler erhoffen sich Hilfe für Papua-Ureinwohner
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erhofft sich vom Indonesien-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel Hilfe für Papua-Ureinwohner, die besonders massiv unter Menschenrechtsverletzungen und der Zerstörung des Regenwaldes leiden. Wir erwarten, dass die Bundeskanzlerin sich für einen glaubwürdigen Dialog zwischen den Papua und der indonesischen Regierung einsetzt, um nach 50 Jahren Bürgerkrieg endlich zu einer Verständigung zu kommen.
Bundeskanzlerin soll sich für bedrängte Christen und Ahmadiyya-Muslime einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, sich bei ihrem Besuch in Indonesien Anfang kommender Woche für einen besseren Schutz von Christen und Ahmadiyya-Muslimen einzusetzen. „Die Zahl der Übergriffe auf Christen und Ahmadiyya hat seit Januar 2012 deutlich zugenommen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker appelliert an die Innenminister: Schluss mit den Abschiebungen von hier geborenen oder aufgewachsenen Flüchtlingskindern!
Um 15.000 sank die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr. Eine verhängnisvolle Entwicklung – nach Ansicht vieler Unternehmer und Ökonomen – wird von Jahr zu Jahr dramatischer. „Deutschland stirbt aus“ titelten erste Blätter. Gleichzeitig droht nach Schätzung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) etwa 60.000 Menschen, darunter rund 15.000 heute ganz überwiegend deutschsprachigen Kindern mit Flüchtlingshintergrund, die Abschiebung.
Indonesiens Armee bestätigt Beschluss 100 Leopard-Kampfpanzer der Bundeswehr zu kaufen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) protestiert gegen den geplanten Verkauf von 100 Leopard-Kampfpanzern an Indonesien. Deutschland sollte keine Armee hochrüsten, der massive Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.
Probleme mit Flüchtlingsaufnahme sind „aufgebauscht“
Die Entscheidung der Landesregierung in Hannover, die Arbeit der Härtefallkommission zu erleichtern, hat nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das zentrale Problem der Flüchtlinge in Niedersachsen nicht gelöst: Nach wie vor sind viele langjährig hier geduldete Familien und ihre deutschsprachigen Kinder von Abschiebung bedroht, obwohl die niedersächsische Bevölkerung rapide schrumpft, Arbeitsplätze und Lehrstellen nicht besetzt werden können.
Die „Flüchtlingsnation“ Deutschland soll Flüchtlinge aufnehmen und nicht nur ausländische Fachkräfte anwerben!
Anlässlich des Weltflüchtlingstages am kommenden Mittwoch erklärt der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch: Die „Flüchtlingsnation“ Deutschland soll Flüchtlinge aufnehmen und nicht nur ausländische Fachkräfte anwerben!
Deutsche Investoren sollen Landraub in Äthiopien nicht fördern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) protestiert gemeinsam mit Äthiopiern am Mittwoch in Köln vor der ersten Deutsch-Äthiopischen Wirtschaftskonferenz gegen Landraub und die Vertreibung von Ureinwohnern sowie Kleinbauern in Äthiopien.
Russland und Deutschland sollen internationale Syrien-Konferenz einberufen!
Anlässlich des bevorstehenden Besuchs von Wladimir Putin in Berlin (1.6.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag an Bundeskanzlerin Angela Merkel und den russischen Präsidenten appelliert, sich gemeinsam für eine internationale Syrien-Konferenz einzusetzen. Sowohl die Strategie der EU als auch die Russlands in Hinblick auf Syrien sind gescheitert. Nun gilt es, international mit einer Stimme zu sprechen, um das Blutvergießen endlich zu beenden.
„Frankreich, Russland, Großbritannien, Deutschland – mitschuldig! Bosnien wiedervereinigen!“
Zu Beginn des Prozesses gegen den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ratko Mladic vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) am Mittwoch in Den Haag erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Mahnwache vor dem Gerichtsgebäude an die Mitverantwortung europäischer Groß-mächte für die Verbrechen in Bosnien-Herzegowina 1992-1995. „Frankreich, Russland, Großbritannien, Deutschland – mitschuldig!“, klagt die Menschenrechtsorganisation auf großformatigen Transparenten an und fordert die Wiedervereinigung Bosniens.