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Die Entscheidung der Landesregierung in Hannover, die Arbeit der Härtefallkommission zu erleichtern, hat nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das zentrale Problem der Flüchtlinge in Niedersachsen nicht gelöst: „Nach wie vor sind viele langjährig hier geduldete Familien und ihre deutschsprachigen Kinder von Abschiebung bedroht, obwohl die niedersächsische Bevölkerung rapide schrumpft, Arbeitsplätze und Lehrstellen nicht besetzt werden können“, kritisierte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch am Mittwoch in Göttingen und forderte ein Bleiberecht für Flüchtlinge, die schon jahrelang in Deutschland leben.
„Es ist unredlich, die Aufnahme und Integration von wenigen zehntausend Flüchtlingen zu einem riesigen Problem aufzubauschen, wenn man bedenkt, wie schnell Menschen zu „echten Niedersachsen“ werden“, sagte der Menschenrechtler. Er erinnerte daran, dass jeder zweite Bürger des Bundeslandes in der Reihe seiner Vorfahren Flüchtlinge, Vertriebene oder Spätaussiedler findet oder selbst nach Niedersachsen geflohen oder dort als Arbeitsemigrant eingewandert ist.

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