Rettet den Yasuní-Park in Ecuador und die Waorani-Indianer!
Zur Rettung des Yasuní-Regenwaldes in Ecuador und der darin lebenden Waorani-Indianer ruft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation Rettet den Regenwald und dem Bundesvorstand der Grünen Jugend auf zu einer Kundgebung vor dem Haushaltsausschuss der Bundesregierung.
Nord-Stream-Pipeline besiegelt Schicksal eines der letzten „echten“ Nomadenvölker dieser Erde
Mit der Ostseepipeline Nord-Stream wird das Schicksal eines der letzten „echten“ Nomadenvölker dieser Erde besiegelt: Die Nenzen müssen aufgrund der massiven Baumaßnahmen auf ihrem Gebiet ihre traditionelle Lebens- und Wirtschaftsweise, die sie noch ganzjährig gepflegt haben, endgültig aufgeben.
1,1 Million Kurden nicht zur Kenntnis genommen – Kurdische Volksgruppe endlich offiziell anerkennen!
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens in Berlin hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Bundesregierung am Mittwoch vorgeworfen, die Existenz der zweitgrößten nichtdeutschen Einwanderungsgruppe systematisch zu verdrängen.
Merkel und Niebel sollen sich für Ureinwohner in Bangladesch einsetzen und so Frieden sichern
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Entwicklungsminister Dirk Niebel sollen sich bei ihren Gesprächen mit der Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina, für die Ureinwohner und somit für den Frieden in dem südasiatischen Land einsetzen. Bitte tragen Sie dazu bei, die Lage der rund 700.000 Ureinwohner in den Chittagong Hill Tracts (CHT) zu entschärfen und drängen Sie Sheikh Hasina, endlich alle Vereinbarungen des Friedensvertrags mit der indigenen Widerstandsbewegung von 1997 zu erfüllen.
Syrische Kurden hoffen auf Hilfestellung von Deutschland und EU beim Aufbau eines neuen Staates
Deutschland und die Staaten der Europäischen Union sollen bei der Erarbeitung einer neuen Verfassung für Syrien Hilfestellung leisten und dafür eine nationale Konferenz in dem Land ausrichten. Diese Hoffnung haben die Repräsentanten der aus elf Parteien und Organisationen bestehenden syrisch-kurdischen Allianz im deutschen Exil. Sie trafen auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Wochenende in Göttingen zusammen und formulierten ihre Erwartungen.
Bitte nehmen Sie kein Blatt vor den Mund: Fordern Sie vom türkischen Präsidenten deutliches Engagement für die Rechte der Kurden und Christen in der Türkei
Offener Brief an Bundespräsident Christian Wulff.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
am Montag werden Sie den Präsidenten der Republik Türkei Abdullah Gül empfangen. Im Namen der Gesellschaft für bedrohte Völker, aber auch im Namen von 800.000 Kurden und 100.000 Christen aus der Türkei, die in Deutschland leben, bitte ich Sie dringend, bei Ihrer Unterredung nicht nur Höflichkeiten auszutauschen, sondern auch klare Worte zur Menschenrechtslage der Kurden und Christen in der Türkei zu sprechen.
Menschenrechtler begrüßen deutsche Beteiligung an Friedensmission für Südsudan
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt, dass sich Deutschland weiter an der Friedensmission der Vereinten Nationen im Südsudan (UNMISS) beteiligen wird. Einen entsprechenden Beschluss hat das Bundeskabinett am Mittwoch gefällt. Es ist ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung des jungen Staates Südsudan, nicht nur Militärberater, sondern auch Polizeiausbilder in den Südsudan zu entsenden.
Bundesanstalt untersucht Geldwäsche-Verdacht gegen die Deutsche Bank
Die Bundesanstalt für Finanzleistungsaufsicht (BaFin) in Frankfurt untersucht, ob die Deutsche Bank in dubiose Geschäfte mit der Tropenholzmafia in Malaysia verwickelt ist. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), der Schweizer Bruno Manser Fonds und die Umweltschutzorganisation „Rettet den Regenwald“ hatten zuvor Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, dem Geldwäsche-Vorwurf nachgehen zu lassen.
Europa bleibt untätig – Uganda bemüht sich um Vermittlung Eritreas
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist von den Ergebnissen des Ostafrika-Besuches von Entwicklungsminister Dirk Niebel enttäuscht. „Deutschland will nur mehr Geld für die Hungernden in Somalia zur Verfügung stellen, neue Friedensinitiativen hat Niebel nicht angekündigt.