Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte gestern eine verstärkte Videoüberwachung an Bahnhöfen angekündigt – auch unter Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie. Bild: Henning Schlottmann via Wikimedia
Seehofer will mehr Videoüberwachung an Bahnhöfen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt davor, zur Überwachung deutscher Bahnhöfe Sicherheitstechnologie chinesischer Firmen einzusetzen, die in schwerste Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind.
Um das friedliche interreligiöse Miteinander im Nahen Osten zu fördern, müsse Deutschland die Beziehungen zwischen religiösen Gruppen und den Schutz von Minderheiten thematisch und finanziell stärker ins Zentrum von Entwicklungshilfe und Außenpolitik im Irak und Syrien stellen. Foto: GfbV (2019)
37. Deutscher Evangelischer Kirchentag
Auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag wurde die Resolution „Mit interreligiösem Dialog Leben retten und Zukunftsperspektiven bauen – in Deutschland und im Nahen Osten!“ der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verabschiedet. Sie fordert vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Bundespolitik verstärkten Einsatz für religiöse Minderheiten im Nahen Osten.
Die Verschleppung und zwangsweise Umerziehung von 1,5 Millionen Menschen allein aufgrund ihrer ethnischen Abstammung und ihres muslimischen Glaubens ist eines der größten Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das bisher im 21. Jahrhundert begangen wurde, erklärt die Menschenrechtsorganisation. Bild: European External Action Service via Flickr (CC BY-NC 2.0)
EU-China-Gipfel in Brüssel (9.4.)
Die Europäische Union muss von der chinesischen Regierung ein Ende der schweren Menschenrechtsverletzungen an Uiguren und Kasachen verlangen. Diese Forderung muss in der Abschlusserklärung des EU-China-Gipfels thematisiert werden, der am morgigen Dienstag in Brüssel stattfindet. Bisher verweigert China das. Nur internationaler Druck kann die Regierung in Peking dazu bewegen, die Verbrechen in der Region zu beenden. So habe China bereits mehrfach Verschleppte freigelassen, nachdem ihr Schicksal einer breiten Öffentlichkeit außerhalb der Volksrepublik bekannt wurde.
Anlässlich des Tages der Muttersprache (21.2.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dringend mehr Initiativen angemahnt, die sorbische Sprache in Deutschland zu bewahren und fortzuentwickeln. Bild: Sorben via Flickr. CC BY 2.0.
Deutschland: Mehr Initiativen zum Erhalt der sorbischen Sprache gefordert
Anlässlich des Tages der Muttersprache (21.2.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dringend mehr Initiativen angemahnt, die sorbische Sprache in Deutschland zu bewahren und fortzuentwickeln.
Angesichts des drohenden Einmarsches türkischer Truppen in den kurdisch verwalteten Nordosten Syriens appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Berlin mit einer Mahnwache nahe der amerikanischen Botschaft an US-Präsident Donald Trump, die Kurden keinesfalls im Stich zu lassen. Foto: fleno.de via Flickr CC BY-SA 2.0
Afrin in Nordsyrien ein Jahr unter türkischer Besatzung – Mahnwache vor US-Botschaft und Appell-Übergabe
Angesichts des drohenden Einmarsches türkischer Truppen in den kurdisch verwalteten Nordosten Syriens appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Berlin mit einer Mahnwache nahe der amerikanischen Botschaft an US-Präsident Donald Trump, die Kurden keinesfalls im Stich zu lassen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Bundesnetzagentur appelliert, bei der Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen chinesische Unternehmen wegen mangelnder Datensicherheit und Transparenz von dem Bietverfahren auszuschließen. Foto: Christine und Hagen Graf via Flickr CC BY 2.0
5G-Mobilfunklizenzen: Chinesische Unternehmen ausschließen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Bundesnetzagentur appelliert, bei der Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen chinesische Unternehmen wegen mangelnder Datensicherheit und Transparenz von dem Bietverfahren auszuschließen.
Auch sieben Jahrzehnte nach dem Verbot von Genozid sind Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit noch immer alltäglich. Rohingya, Yeziden, Darfuris, Uiguren, Kasachen und Südsudanesen sind nur einige der Gruppen, die Opfer solch schrecklicher Taten werden, und die Welt schaut tatenlos zu. Foto: United Nations Photo via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
70 Jahre UN-Konvention gegen Völkermord
Zum 70-jährigen Bestehen der Anti-Völkermord-Konvention hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, ihren Sitz im Weltsicherheitsrat zu nutzen, um schwerste Menschenrechtsverletzungen wirksam zu bekämpfen.
Seit letztem Montag starben bei bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Soldaten und Anhängern der anglophonen Unabhängigkeitsbewegungen mindestens 53 Menschen. Bild: US Army Africa via Flickr CC BY 2.0
Mehr als 50 Menschen sterben bei Kämpfen in Kamerun – Bürgerkrieg eskaliert
Nach einer erneuten Eskalation im Bürgerkrieg in Kamerun hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Frankreich, Großbritannien und Deutschland Versagen bei der Konfliktprävention in dem afrikanischen Staat vorgeworfen.
Die 17 Verurteilten kommen aus der Provinz Rif-Gebirge und sind Anhänger der masirischen Protestbewegung Hirak.
Bild: jbdodane via Flickr CC BY-NC 2.0
Marokko: Partnerschaftsabkommen hat Willkürjustiz nicht Einhalt geboten
Das Partnerschaftsabkommen zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie zwischen Marokko und Deutschland, das im Rahmen des „Compact with Africa“ am Dienstag in Berlin unterzeichnet wurde, hat der Willkürjustiz in dem Königreich nicht Einhalt geboten.