Eine Frau der Rohingya in Kutupalong, Bangladesh. Die Gesellschaft für bedrohte Völker appeliert, die Geflüchteten aus Burma nicht ohne eine Garantie ihrer Menschenrechte abzuschieben. Bild: European Union/Bangladesh via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Bangladeschs Außenminister verhandelt in Burma über Rückführung von Rohingya-Flüchtlingen (8.8.)
Vor seinen Gesprächen in Burma über die Repatriierung von 750.000 Rohingya-Flüchtlingen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Außenminister von Bangladesch appelliert, die Geflüchteten nicht voreilig ohne eine Garantie ihrer Menschenrechte abzuschieben.
Indiens Hindu-nationalistischer Regierung kann vorgeworfen werden, muslimische Rohingya-Flüchtlinge aus Burma zu kriminalisieren, um deren Ausreise zu erzwingen. Sie werden häufig als illegale Immigranten und potentielle Terroristen beschrieben. Bild: UN Women/Allison Joyce via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Indien: Stimmungsmache gegen geflohene Rohingya aus Burma
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Indiens Hindu-nationalistischer Regierung vorgeworfen, systematisch muslimische Rohingya-Flüchtlinge aus Burma zu diffamieren und zu kriminalisieren, um die Ausreise der 40.000 Gewaltopfer zu erzwingen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker forderte Indiens Regierung auf, gegen die Übergriffe von Hindu-Nationalisten auf Muslime und Christen vorzugehen. Es fanden in vergangener Zeit zahlreiche Gewaltvergehen statt. Bild: Varanasi/India via Flickr CC BY 2.0
Terror gegen Muslime und Christen in Indien
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Indiens Regierung aufgefordert, konsequenter gegen Übergriffe von Hindu-Nationalisten auf Muslime und Christen vorzugehen.
Christen und Muslime leiden massive unter den Drohungen von Hindu-Nationalisten. Foto: David Prasad via Flickr
Indien: Christen und Muslime fürchten um ihre Sicherheit
Christen und Muslime in Indien sind einer wachsenden Bedrohung durch Hindu-Nationalisten ausgesetzt, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Die rund 200 Millionen Dalits, die früher auch „Unberührbare“ genannt wurden, hatten große Hoffnungen in den Hindu-nationalistischen Premierminister Modi gesetzt, als er im Mai 2014 sein Amt antrat. Foto: Mark Garten via UN Photo
Indien: Hindu-Nationalisten im Kreuzfeuer der Kritik
Nach Massenprotesten von Dalits in Indien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Premierminister Narendra Modi aufgefordert, die anhaltende Diskriminierung dieser besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppe engagierter zu bekämpfen und sich von der Gewalt Hindu-nationalistischer Extremisten gegen Minderheiten öffentlich zu distanzieren.
Seit der hindu-nationalistische Premierminister Narendra Modi in Indien an der Macht ist, haben die Übergriffe auf Christen und Muslime deutlich zugenommen. Foto: PM’s address at the Bhawan Nirman Aarambh at World Hindi Secretariat Building site, Mauritius via Wikimedia Commons
Deutsch Indische Regierungskonsultationen in Berlin (29./30.5.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, sich bei den Deutsch-Indischen Regierungskonsultationen für ein Ende von Übergriffen auf Christen und Muslime sowie für Religionsfreiheit in Indien einzusetzen.
Ein Mann liest den Koran in Ajmer im Bundesstaat Rajasthan. Muslimen in Indien wird oft vorgeworfen, eine überproportional wachsende Bevölkerungsgruppe zu sein. Diese Angstmacherei soll Hinduisten dazu bewegen, mehr Kinder in die Welt zu setzen, damit sie weiter in der Mehrheit bleiben. Dem Zensus aus dem Jahr 2011 zufolge ist allerdings fraglich, ob Indien wirklich eine rapide steigende muslimische Bevölkerung fürchten müssen: Hinduisten stellen immer noch 80,5 Prozent der Bevölkerung, Muslime nur 13,4 Prozent. Foto: aluxum via istock
Indien: Multireligiosität in Gefahr
Die Gewalt gegen Christen und Muslime ist in Indien in den vergangenen Jahren weiter angestiegen.