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Region: Indonesien

Religiöse Intoleranz in Indonesien nimmt zu – Minderheiten brauchen mehr Schutz und Rechte

Zum Auftakt des Deutschland-Besuchs des indonesischen Staatspräsidenten (3.-6.3.) weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die wachsende religiöse Intoleranz in dem südostasiatischen Staat hin.

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Religionsfreiheit in Indonesien in Gefahr

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer zunehmenden Unterhöhlung der Glaubensfreiheit in Indonesien gewarnt. „Christen, Schiiten, Ahmadiyyah und Buddhisten werden immer häufiger Opfer von Übergriffen religiöser Extremisten in Indonesien

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Ureinwohner leiden unter Bergbau-Projekten und Ölpalm-Plantagen – Europas Hunger nach Palmöl schürt Konflikte

Den Ureinwohnern Indonesiens wird immer mehr Land für die Anpflanzung neuer Ölpalm-Plantagen und die Erweiterung des Bergbaus geraubt. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Nationale Menschenrechtskommission des Inselstaates jetzt erschreckende Zahlen veröffentlicht.

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Indonesiens Ureinwohner fordern Anerkennung ihrer traditionellen Religionen

Die traditionellen Religionen der indigenen Völker Indonesiens sollen gesetzlich geschützt werden. Dies haben die rund 700 Delegierten von 300 indigenen Völkern des südostasiatischen Inselstaates am Mittwoch auf einem Kongress in der Stadt Surabaya auf Ost-Java von der indonesischen Regierung gefordert.

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Scharfe Kritik an Rüstungsgeschäft – Deutsche Waffen schüren Konflikte in Indonesien

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert den geplanten Verkauf von 130 Leopard II – Panzern an Indonesien scharf. Deutschland sollte keine Armee hochrüsten, die Menschenrechte massiv verletzt.

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Indonesien setzt im Papua-Konflikt auf Konfrontation und nicht auf Dialog – Warnung vor mehr Gewalt

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Indonesiens Regierung vor, im Konflikt mit den Ureinwohnern in Westpapua auf Gewalt zu setzen, statt den Dialog mit den Papua zu suchen. Scharf kritisierte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag die Ernennung des früheren Kommandeurs einer berüchtigten Antiterror-Einheit zum neuen Polizeichef in der rohstoffreichen, nach staatlicher Unabhängigkeit strebenden Region im Osten des Inselstaates.

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Menschenrechtsreport Nr. 67: Landraub bedroht indigene Völker

Hunderte indigene Völker bedroht der weltweit zunehmende Landraub in ihrer Existenz. Nach dem Fluch begehrter Bodenschätze ist es nun der Boom der Bio-oder Agrotreibstoffe und die Suche nach fruchtbaren Anbauflächen, die das Überleben von Millionen Ureinwohnern akut gefährden. Nationale und internationale Agrar-Unternehmen, Investmentgesellschaften und Pensionsfonds haben in rund 60 Staaten langfristig große Flächen gepachtet oder gekauft, um dort Nahrungsmittel für den Export anzubauen. So haben indigene Völker im vergangenen Jahrzehnt bereits mehrere Dutzend Millionen Hektar Land verloren, das staatliche Stellen an Investoren verpachteten oder veräußerten, ohne dass die Ureinwohner davon erfuhren. Die Behörden dieser Staaten, die zumeist in den Vereinten Nationen feierlich die Rechte indigener Völker anerkannt haben, leugnen in der Praxis deren Besitzansprüche. Sie erklären die traditionell von indigenen Völkern genutzten Flächen für „herrenlos“ und „ungenutzt“, um sie an Investoren verpachten zu können.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat in diesem Report beispielhaft zwölf Fälle des Landraubs in Südostasien, Nordasien, Afrika und Mittel- sowie Südamerika dokumentiert.

# Menschenrechtsreport# Reporte/Memoranden

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Landraub bedroht Millionen Ureinwohner

Der weltweit zunehmende Landraub bedroht die Existenz von Millionen Ureinwohnern. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) mit einem neuen Menschenrechtsreport aufmerksam. Die große Nachfrage von Investoren nach fruchtbarem Ackerland hat dazu geführt, dass indigene Völker in den vergangenen zehn Jahren viele Millionen Hektar Land verloren haben.

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Scharfe Kritik an mangelnder Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge in Burmas Nachbarstaaten

Nach der Verhaftung von 16 Rohingya-Flüchtlingen in Indonesien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Nachbarstaaten Burmas am Dienstag schwere Vorwürfe gemacht. Die südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN und Bangladesch versagen einmal mehr beim Einsatz für grundlegende Menschenrechte in Burma, wenn sie fliehenden Rohingya den notwendigen Schutz verweigern.

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