Einladung zum Pressegespräch: Droht dem Irak ein neuer Krieg?
Droht dem Irak ein neuer Krieg? Die Angehörigen der kleineren Volksgruppen und Religionsgemeinschaften aber auch Kurden im arabisch dominierten Teil des Irak sorgen sich um ihre Sicherheit. Repräsentanten der Yeziden, Turkmenen, yezidischen und muslimischen Kurden, Mandäer und christlichen Assyrer-Chaldäer informieren am kommenden Dienstag über ihre Ängste, Hoffnungen und Erwartungen ihrer Volksgruppen nach Abzug der US-Truppen aus ihrem Land Ende 2011.
Drei Tote und hunderte Flüchtlinge in Irakisch-Kurdistan durch iranischen Artilleriebeschuss
Mindestens drei Zivilisten sind durch Artilleriebeschuss der iranischen Armee in den vergangenen zwei Wochen in Irakisch-Kurdistan getötet worden. Elf wurden verletzt. Nach Informationen des Büros der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Arbil, der Hauptstadt des autonomen Bundesstaates Irakisch-Kurdistan, mussten außerdem hunderte Familien die Flucht ergreifen.
Irak: Kirkuk soll Vorbild für ein friedliches Zusammenleben aller Volksgruppen werden
Unter der Schirmherrschaft des chaldäisch-katholischen Bischofs von Kirkuk, Dr. Luis Sako, treffen am kommenden Montag (18.07.) in der nordirakischen Stadt rund 150 Persönlichkeiten aller Nationalitäten und Religionsgemeinschaften des Irak zusammen.
Generalkonsul Stefan Bantle zu Besuch in der GfbV-Sektion Kurdistan/Irak in Erbil
Am 12.01. diesen Jahres besuchte Stefan Bantle, der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in der nordirakischen Region Kurdistan, das Büro der GfbV Sektion Kurdistan/Irak in Erbil. Ein Schwerpunkt des Gespräches war das geplante Referendum bezüglich der Kirkuk-Frage und der geforderten Angliederung der Niniveh-Ebene an Irakisch-Kurdistan, welches aufgrund der politischen Diskussion schon mehrmals verschoben wurde
Einleitung
„Wir töten euch, verschwindet!“ Diese Drohung habe ich per SMS bekommen“, berichtet Rafael Yousif (40) aus Mosul, „wir Christen haben schreckliche Angst.“ Todesdrohungen gegen Angehörige der christlichen Minderheit des Irak, der Assyro-Chaldäer, wurden auch auf Flugblättern verbreitet. Islamische Geistliche fordern sie sogar öffentlich zum Verlassen des Landes auf. So verlangte Imam Hatim Al Razak am 17. Mai 2007 von den Christen in Dora, einem Stadtteil von Bagdad, sie sollten zum Islam übertreten oder sofort gehen. Ihr Hab und Gut sollten sie zurücklassen. Zuvor waren innerhalb von nur drei Wochen schon mindestens 150 assyro-chaldäische Familien geflüchtet, weil sie mit dem Tod bedroht worden waren.
Allgemeine Informationen über Feili-KurdenFeili-Kurden (Feyli, Faili oder Pahli, arabisch Al-Fayliah) sind eine zahlenmäßig große Gruppe der sog. Süd-Kurden, die überwiegend in Bagdad und in der ir…